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HEIMATVEREIN STEGLITZ
HEIMATVEREIN STEGLITZ
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 Gutshaus Steglitz um 1892; im Volksmund “Wrangelschlößchen“  Großes Tropenhaus mit dem italienischen Garten um 1910 (Botanischer Garten)  Dreifaltigkeitskirche um 1965, gesehen von der Gallwitzallee; im Volksmund„Lankwitzkirche“  Titania-Palast um 1928; Spielfilm „Unter der Laterne“  Parkrestaurant „Paresü“ um 1917 (Südende)    

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Der architektonische Blick
des Photographen Hermann Rückwardt (1845-1919)
vom 19. September 2010 bis 11. Februar 2011


Hermann Rückwardt war einer der Berliner Stadtphotographen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er begann seine berufliche Selbständigkeit 1868 mit der Übernahme eines Photoateliers in Berlin Mitte, das bisher nur Portraitphotographien angefertigt hatte. In kürzester Zeit baute Rückwardt durch die Ausweitung des Angebots auf Architekturphotographien das Geschäft aus. Bereits 1869 gründete er eine Verlagsgesellschaft zur besseren Vermarktung der eigenen Aufnahmen. In der Folge erhielt er zahlreiche erste Preise auf Weltausstellungen und internationalen Photo-Wettbewerben. 1876 wurde er zum Königlich Preußischen Hofphotographen und 1885 zum Königlich Bayerischen Hofphotographen ernannt. Der wachsende Geschäftsbetrieb mit über 20 Mitarbeitern und einer eigene Lichtdruckerei machte wiederholte Atelierumzüge erforderlich. Schließlich ließ er sich 1892 mit seinem Verlag nebst Atelier und Lichtdruckwerkstatt in Gross-Lichterfelde nieder. Gezeigt wird ein breites Spektrum an Stadtphotographien um 1880 sowie Lichtdrucke zur Architektur und Ansichtskarten seines Verlages. Frühe Photoapparate und photographisches Handwerkszeug gewähren einen Einblick in die Arbeitsweise eines Photographen der damaligen Zeit. Begleitet wird die Ausstellung von einem abwechslungsreichen Programm an Führungen und Vorträgen.

Austellung: Der architektonische Blick

 

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