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HEIMATVEREIN STEGLITZ
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Steglitz Musem
 Gutshaus Steglitz um 1892; im Volksmund “Wrangelschlößchen“  Großes Tropenhaus mit dem italienischen Garten um 1910 (Botanischer Garten)  Dreifaltigkeitskirche um 1965, gesehen von der Gallwitzallee; im Volksmund„Lankwitzkirche“  Titania-Palast um 1928; Spielfilm „Unter der Laterne“  Parkrestaurant „Paresü“ um 1917 (Südende)    

 

 

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Rückkehr ins Leben

vom 22. Januar 2012 bis 30. April 2012


So lautet der Titel der Ausstellung, die den Leidensweg von 135 Sippen- und Sonderhäftlingen aus 17 Ländern Europas dokumentiert. Die zumeist prominenten Gefangenen wurden am Ende des Zweiten Weltkrieges als Geiseln der SS aus dem KZ Dachau nach Südtirol verschleppt. Unter den Internierten befanden sich der ehemalige österreichische Bundeskanzler Dr. Kurt von Schuschnigg mit Frau und Tochter, der frühere französische Ministerpräsident Léon Blum mit Frau, der ehemalige ungarische Ministerpräsident Miklós von Kállay, der Oberbefehlshaber des griechischen Heeres, General Alexandros Papagos, mit seinem gesamten Generalstab, der französische Bischof von Clermont-Ferrand, Gabriel Piguet, der ehemalige Generalstabschef des deutschen Heeres, Generaloberst Franz Halder, mit Frau, der frühere Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsminister Dr. Hjalmar Schacht sowie Familienangehörige des Obersten Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 das Attentat auf Adolf Hitler verübt hatte. Weitere Persönlichkeiten waren auch der Pfarrer Martin Niemöller sowie der Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, der auf diesen Transport hingerichtet wurde. Nach der Befreiung der Geiseln am 30. April 1945 fanden sie Aufnahme im Hotel „Pragser Wildsee“. Dieses liegt im Pragser Tal, einem Seitental des Hochpustertals. Die Ausstellung, die bisher in Deutschland und im Ausland große Beachtung fand, wird im Steglitz-Museum gezeigt.

Austellung: Rückkehr ins Leben

 

Ausstellungen im Steglitz-Museum
Gefördert aus Mitteln der Dezentralen Kulturarbeit Steglitz-Zehlendorf
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