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Heimatverein Steglitz
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neu: Veranstaltungen [Zeitleiste] _



Freitag, 23. September 2016 - 19:30 Uhr
Klavierabend

Musikalische Momente der Romantik

Die Veranstaltung fällt aus.

Die Sopranistin Cristiane Roncaglio und die Pianistin Giedre Lutz machen einen Ausflug in die Welt des romantischen Kunstliedes und der Klavierliteratur des 19. Jahrhunderts.

Ein Lieder- und Klavierabend mit Werken von Brahms, Mendelssohn, Schubert und Schumann.



Giedre Lutz

studierte im Konservatorium in Klaipeda Musik mit dem Hauptfach Klavier.
Schon damals gab sie Solokonzerte und nahm unter der Leitung von namhaften Professoren an vielen Meisterkursen teil.
1997 legte sie das Staatsexamen mit Auszeichnung ab. Danach folgte ein Studium an der Musikakademie in Vilnius (Litauen) und an der UdK Berlin. Giedre spielte mit den Litauischen und Lettischen Sinfonie- und Kammerorchestern. Bei vier nationalen und sieben internationalen Wettbewerben wurde sie Preisträgerin.
Giedre Lutz tritt regelmäßig als Solopianistin, Klavierbegleiterin und Ensemblemusikerin auf, u.a. in der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus.
Seit 2004 ist Giedre auch als Klavierlehrerin in Berlin-Steglitz tätig.



Cristiane Roncaglio

stammt aus der von deutschen Auswanderern gegründeten Stadt Blumenau in Südbrasilien.
Sie studierte Musik in Brasilien und Deutschland, sang in zahlreichen Konzerten und Opernproduktionen.
Dem Berliner Publikum ist sie vor allem durch Opern- und Konzertproduktionen im Dom und im Bodemuseum bestens bekannt.
Aktuell tritt Cristiane Roncaglio mit Liederabenden und Konzertprogrammen in verschiedenen, teils ungewöhnlichen Besetzungen auf.
Große Beachtung fand im März 2015 ihr Galakonzert in der Heimatstadt Blumenau in Brasilien.
Ihre große Liebe gehört dem deutschen Lied und den Kompositionen ihres Heimatlandes.

Anmeldung erforderlich

per E-mail
veranstaltungen[at]steglitz-museum.de

telefonisch
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Zeit: 19.30 Uhr

Kosten: 9,-- EUR

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Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 18:30 Uhr
Stammtisch Kunst





Wir diskutieren, erörtern, denken und sprechen über Ausstellungen, Konzerte, Theater, kurz über alles, was Kunst in dieser Stadt produziert und was uns an Kunst interessiert.




Kontakt: b.f.bein@t-online.de

Zeit: 18.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 7. Oktober 2016 - 19:30 Uhr
Vortrag Musikgeschichte von Dr. Bernhard Morbach

Der musikalische Kosmos des GregorianischenChorals erkundet und erklärt von Heinrich Rumphorst

Auch ein engagierter Klassikhörer von heute, der regeinnäßig Konzerte besucht und Stammhörer von einschlägigen Radioprogrammen ist, dürfte mit dem Gregorianischen Choral eine eher diffuse Klangvorstellung verbinden.
Man denktan die karge, einstimmige Gestaltung vongeistlichen Texten und daran, dass diese Vokalmusik genuin im Bereich der katholischen Klöster und Kathedralen verwurzelt ist und nur im Gottesdienst ihre Daseinsbeechtigung findet.
Dort hat sie die zentraleFunktion, mit den Mitteln der melodischen Gestaltung den Gebetstextelinen höheren Grad der Eindringlichkeit zu verleihen.



Losgelöst von dieser funktionalen Ausrichtung kann die Musik des Gregorianisehen Chorals jedoch einen äutonomen Kunstcharakter für sich beanspruchen. Seine Erforschung beginnt mit dem Studium der Neumen, jenes mittelalterlichen Systems musikalischer Zeichen, die im Hinblick auf den Textvortrag einen hohen rhythmischen Aussagewert haben.
Heinrich Rumphorst, langjähriger Leiter der Berliner Choralschola, ist einer der weltweit führenden Experten für den gregorianischen Choral.
Er hat den geistlichen Gesang der Kirche, in dem die europäische Musikgeschichte wurzelt und der seit dem 9. Jahrhundert bis heute zwar Wandlungen unterworfen aber nie in Vergessenheit geraten war, gleichermaßen wissenschaftlich wie auch praktisch durchdrungen.

Gregor der Große diktiert seinem Notarius Petrus Diaconus den gregorianischen Gesang, der ihm vom Heiligen Geist (in Gestalt einer Taube) eingegeben wird. Auf der Wachstafel sind Neumen zu erkennen. Darstellung von ca. 1000 n. Chr.



Von Hartker of Sankt-Gallen. See this book for information on the manus-criptAntiphonary of Hartker of the monastery of Saint Gall (Cod. Sang. 390, p. 13),Geemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=313684

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Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 7. Oktober 2016 - 17:00 Uhr
Repair Cafe

Wegwerfen? Denkste!

Erfahren Sie alle über das Repair Café im Steglitz Museum hier:
http://www.heimatverein-steglitz.de/repair_cafe.php

Zeit: 17.00 Uhr
von 17.00 bis 20.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Samstag, 8. Oktober 2016 - 19:30 Uhr
Lesung von Ulli Weigel Conny Kramer war kein Beach Boy

Weigel liest aus seinem gleichnamigen Buch und unterhält sich mit seinen Gästen

Ulli Weigel (Hans-Ulrich Weigel) geboren in Eberbach ann Neckar. Seit 1965 ist er Textdichter und Musikproduzent, seit 2001 Buchautor und Hörbuchproduzent.



Er schrieb ab den 1960erJahren viele bekannteSchlagertexte für Marianne Rosenberg ("Er ist nicht wie du"), Jürgen Drews ("Barfuß durch den Sommer"), Wolfgang Petry ("Sommer inder Stadt") , Peter Maffay("Einer muss gehen"), Juliane Werding ("Am Tag, alsConny Kramer starb"), entdeckte und produzierte ins einenn Sinus-Tonstudio Jürgen von der Lippe, Klaus Lage. Hans-Werner Olm, die Gebrüder Blattschuss ("Kreuzberger Nächte") und die türkische Rockgruppe Kobra.

"Mein heutiges Thema sind die späten Sechziger Jahre - DasGefühl, von einer Kleinstadt am Neckar umzuziehen in das quirlige Berlin, in einem alten DKW, vollgepackt mit Musikinstrumenten,. Verstärkern und meinen persönlichen Habseligkeiten.
Die Warnung meiner Eltern im Ohr: "Pass auf, dass DuDir immer nur so viel anschaffst, wie Du auf einmal im Autowegbringen kannst, wenn die Russen kommen!"

Solche Ängste lagen mir fern. Ich kam mir vor wie ein Lottogewinner, denn ich war Lehrling im Meisel-Verlag und der Schallplattenfirma Hansa.
Dort traf ich jeden Tag Schlagerstars wie Drafi Deutscher, Manuela, Marion, Nina Lizell, Siwlalmquist, Rex Gildo, Michael Holm, Giorgio Moroder.
Mit alldiesen Leuten war ich per Du und durfte Texte für sie schreiben.
Erfahren Sie, wie ich dazu gekommen bin. Hören Sie, wie mein erster Text-Versuch für Inga Rumpf, (genannt „Die Rockröhre") ohne meine Schuld kläglich scheiterte. wie ich mit einer Roy-Clark-Ballade einen Skandal lostrat und in die Bild-Zeitung kam.
Wie Drafi Deutscher im Radio und Fernsehengesperrt war und anonym doch noch mitmischen konnte.
Und wie sich die Aufbruchstlmmung der Achtundsechziger-Generation in der Musikbranche wiedergespiegelt hat.

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Zeit: 19.30 Uhr

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Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 18:30 Uhr
Vortrag und Ausstellung zu dem

Lichterfelder Altertumswissenschaftler Eduard Norden (1868-1941)

Als „halbsemitischen Friesen“ führte 1887 der Bonner Philologe Hermann Usener den Studenten Eduard Norden (1868-1941) bei seinem Berliner Kollegen Diels ein.
Norden, Enkel eines Rabbiners und Sohn eines angesehenen Arztes und aktiven Mitglieds der Synagogengemeinde im ostfriesischen Emden, hatte kurz zuvor die Konversion vollzogen. Seine steile akademische Laufbahn als Altertumswissenschaftler und Verfasser maßstabsetzender Werke sollte ihn auf einen der begehrten Lehrstühle der Berliner Universität und bis zum Rektorat führen.
Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Rassegesetzgebung musste Norden erleben, wie er zum Bürger zweiter Klasse deklariert und schrittweise aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands ausgeschlossen wurde. Am Ende stand der Gang ins Schweizer Exil.



In seinem Vortrag stellt Olaf Schlunke das Leben dieses eng mit Lichterfelde verbundenen Gelehrten vor. Zusätzlich präsentiert eine Kabinettausstellung an diesem Abend Objekte und und
Dokumente aus Privatbesitz (hauptsächlich der Familie Norden).

Olaf Schlunke
studierte Alte Geschichte und Archäologie in Freiburg im Breisgau. Er ist Leiter des Archivs des Steglitz-Museums.

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Zeit: 18.30 Uhr
Dauer: Vortrag und Ausstellung zu

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Freitag, 14. Oktober 2016 - 19:00 Uhr
Theoretische Grundlagen der Homöopathie

Vortrag von Luipold Hiemer

Erste Hilfe mit homöopathischen Mitteln mit Luitpold Hiemer, Heilpraktiker und Homöopath seit 1991 mit Praxis in Berlin Zehlendorf.



In diesem Themenbereich wird Erste Hilfe mit homöopathischen Mitteln bei Verletzungen, Verbrennungen, Schürf- und Bisswunden, Muskelkater, Muskelzerrungen, Verstauchung, Sonnenbrand u. v. m. besprochen.




Anmeldung erforderlich

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Zeit: 19.00 Uhr

Kosten: 10,-- EUR

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Samstag, 15. Oktober 2016 - 19:30 Uhr
Vortrag zu Tunesien


Tunesien ist mehr als nur ein Reiseland
Vortrag

Dieser Beitrag ist noch befindet sich noch bis zum 19.September 2016 in der Bearbeitung.

Anmeldungen werden entgegen

Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 21. Oktober 2016 - 19:30 Uhr
Lesung zu Heinrich Seidel, Architekt und Literat

mit Susan Muhlack


BERLIN, WIE HAST DU DIR VERÄNDERT
HEINRICH SEIDEL(1842-1906)
berichtet als Zeitzeuge von skurrilen Sonderlingen, heiteren
Originalen, vereinsamten und geselligen Typen in dieser Stadt.
Textauswahl, Lesung :
Susan Muhlack
LITERAMUS BERLIN
PROGRAMM
Einführung (zum Leben des Ingenieurs und Dichters)
Der Ingenieur
Radau
Im Vorort
PAUSE
Daniel Siebenstern
Wie mein Freund Bornemann schweningerte
ENDE




Heinrich Seidel (1842-1906)
war so etwas wie ein Multigenie.
Der studierte Maschinenbauingenieur entwarf als Architekt die damals in Europa einmalige Dachkonstruktion des Anhalter Bahnhofs mit einer Spannweite von 62,5 Metern. 1880 gab er sein, wie er in den Lebenserinnerungen „Von Per l in nach Berlin“ schreibt, „sonderbares Doppelleben“ auf und widmete sich ausschließlich der Schriftstellerei, mit der er eine beachtliche Fülle an Prosawerken wie Märchen und Erzählungen die vielfach auch von solcher Heiterkeit geprägt waren wie dem berühmten Spruch „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“, der das Motto und die erste Zeile seines Ingenieurliedes war. Er hatte aber noch ein drittes und ebenso sonderbares Hobby: Er pflegte von seinen Reisen reichlich Samen fremdartiger Gewächse mitzubringen, um sie in Berlin oder auch anderen Orten wieder auszusetzen (zum Beispiel Zimbelkraut, ein Wegerichgewächs, in Doberan). Einige Straucharten haben den Ortswechsel gut überlebt und zählen heute zum natürlichen Bestand der Berliner Flora. Ab 1871 verbrachte er die schöpferische Zeit bis zu seinem Tod in Groß-Lichterfelde bei Berlin. Frau Dr. Susan Muhlack liest aus den heiteren und besinnlichen Werken des Lichterfelder Dichters. Der Zuhörer darf eine Einführung in das vielseitige und auch spannende Leben des Heinrich Seidel erwarten, der seine Lebenszeit mit dem wohl bekanntesten Werk „Leberecht Hühnchen“ beschreibt. Der Architekt, der auch die Yorckbrücken entwarf, erlebte die explosionsartige Ausdehnung der Stadt im ausgehenden 19.Jahrhundert mit einer Zunahme von fast 2 Millionen Menschen auf ihrem Weg zur deutschen Haupt- und industriellen Weltstadt.
Diese betrachtet er mit Gelassenheit und Ruhe. So scheint er vor den Gefahren der Moderne, die durch die molochartige Ausdehnung der Stadt Berlin symbolisiert wird, innerlich gewappnet. Susanne Muhlack liest Seidels „Radau“ und über seinen Hang zum beliebten Vorort des Berliner Südwestens.

Nach einer Pause, gestärkt mit Wein und Brot, erfährt der Zuhörer, welche Rolle Daniel Siebenstern in Seidels Leben spielte und wie sein Freund Bornemann schweningerte.

Susan Muhlack
wurde in Königsberg (Ostpr.) geboren, studierte Humanmedizin und war später als Psychotherapeutin tätig. Parallel dazu nahm sie Sprech- und Schauspielunterricht.
Intensiv beschäftigte sie sich mit Literaturund Kunst.

Seit 1998 entwickelt sie literarisch-musikalische Programme unter dem Logo Literamus Berlin. Es folgten Auftritte in und ausserhalb von Berlin und im deutsch-sprachigen Ausland.

Das Angebot reicht von Märchen und Mythen bis zu Texten unterschiedlichster Autoren der Weltliteratur, mit einem Schwerpunkt auf dem Werk Rainer Maria Rilkes.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Werk von Joachim Ringelnatz.
Zwei CDs sind bisher erschienen („Keltische Weisheiten“ und „Briefe von der Grossen Blasket-Insel").


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Zeit: 19.30 Uhr

Kosten: 5,-- EUR

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Samstag, 22. Oktober 2016 - 19:30 Uhr
2. Lesung Ulli Weigel

Ein Schlagertexter zwischen Stars und Studios

Heute erzähle ich, wie ich die Zeit der Studentenunruhen in Berlin erlebt habe – wie ich als eigentlich unpolitischer Mensch das Gedankengut der 68er-Generation in meine Schallplattenfirma trug und sogar in die ZDF-Hitparade.




In der stockkonservativen Schlagerbranche eckte man leicht an, wenn man wie ich den Mund nicht halten konnte. Bald hatte ich den Ruf des Revoluzzers. Das hatte auch Vorteile: Ich durfte zu Rock-Festivals (wie Burg Waldeck) fahren, im großen Citroen mit rotem Punkt an der Scheibe, in schicken Hotels logieren und sollte die Ohren offen halten. Als sie das „Ohr“-Label gründeten, trug ich meinen Teil dazu bei und brachte ihnen neue Leute. Ich versuchte auch, das revolutionäre Gedankengut in Schlagertexte einsickern zu lassen, doch das kam nicht an.

An ein paar Textbeispielen werde ich Ihnen zeigen, wie ich persönliche Erlebnisse und Gefühle in Schlagertexte verpackt habe (Wolfgang Petry – Sommer in der Stadt. Peter Maffay – Flamingo-Land. Jürgen Drews – Eine Reise ins Nirwana) Sogar Satire und Comedy war möglich. (Joachim Schäfer – Badetag. Peter Petrel – Ich fahr so gerne Rad). Bis ich eines Tages an Grenzen stieß: Mike und sein Freund - ein Song mit Bernd Clüver über ein schwules Pärchen – eckte so sehr an, dass der Sänger sich nicht traute, dazu zu stehen. Zum Interview bei Radio Luxemburg musste ich alleine hinfahren und mich von Rosa von Praunheim beschimpfen lassen.
Dann war die Hippiezeit vorbei, und ich verwirklichte meinen Traum: Ein eigenes Tonstudio.



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Zeit: 19.30 Uhr

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Samstag, 29. Oktober 2016 - 19:30 Uhr
Wenn das Licht ausgeht

Vortrag mit Dr. Gernot Wittling

Im Jahr 2005 waren im Münsterland 250.000 Menschen in bitterster Kälte tagelang ohne Strom.



1866 stellte Werner von Siemens den ersten elektrischen Generator auf der Grundlage seines dynamoelektrischen Prinzips vor.
Die Starkstromtechnik war geboren, und die Elektrotechnik wurde zur zukunftsweisenden Kraft. Sie löste die Dampfkraft ab und führte in eine neue Dimension der Industrieentwicklung. Als Siemens seine erste elektrisch betriebene Bahn 1881 in Lichterfelde auf die Schiene brachte, war der Siegeszug der elektrifizierten Schiene weltweit nicht mehr zu bremsen.
Ein Jahr später gab es in Amerika die erste Schwebebahn, und in Zossen bei Berlin fuhr 1903 der erste Hochgeschwindigkeitszug mit 210Stundenkilometern.
Ab dieser Zeit war mittels Elektrokraft nichts mehr unmöglich.
Neben der Chemie, dem Maschinenbau und der optischen Industrie gehörte die Elektrokraft zu den wichtigsten Komponenten der zweiten industriellen Revolution.
1886 erwachte die Idee einer Autoindustrie mit dem ersten Benzmotor, und die Verkehrsindustrie auf der Straße und zu Wasser veränderte sich grundlegend.
Ab 1903 war der Einsatz von Elektromotoren für Flugzeuge möglich, und das Transportwesen nahm ab nun eine ungebremste Entwicklung an.
Im privaten Haushalt zog der Strom mit dem elektrischen Licht ein, was das vielfach gefährliche Gaslicht in Räumen ablöste.
Seit 150 Jahren hat die Elektrokraft unaufhaltsam einen zentralen Platz in unserem Leben erobert.
Heute ist sie nicht mehr wegzudenken, oder anders gesagt, was würden wir ohne den Strom tun. Was geschieht also,
wenn der Strom ausbleibt?

Im Münsterland fiel im Winter 2005 für mehrere Tage der Strom aus. Ein Szenario mit schweren Folgen

Ein Vortrag über
die Folgen von Stromausfall
und Möglichkeiten zur Vorsorge
Vortrag von Dr. Gernot Wittling,
Leiter des Informationszentrums des
Technischen Hilfswerks
-THW-

Ist eine Bevorratung auch bei einem Stromausfall notwendig?
Wie kann es zu einem Stromausfall kommen?
Wie leicht kann ein Stromausfall behoben werden?

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Donnerstag, 3. November 2016 - 18:30 Uhr
Stammtisch Kunst






Wir diskutieren, erörtern, denken und sprechen über Ausstellungen, Konzerte, Theater, kurz über alles, was Kunst in dieser Stadt produziert und was uns an Kunst interessiert.
Kontakt: b.f.bein@t-online.de

Zeit: 18.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Donnerstag, 3. November 2016 - 18:30 Uhr
Vortrag von Dr. Dieter Zobel

Kristalle, die uns umgeben

In der Zeit um 1870 klaffte zwischen der Forschung im naturwissenschaftlichen Bereich und der vorhandenen Technik eine Schere auf. Mineralogen benötigten Mikroskope, die es noch nicht gab. Zur Erforschung von Kristallen mit differenzierten  Instrumenten entwickelte der Steglitzer Feinmechaniker, Rudolf Fuess 1875 das „Rosenbusch-Mikroskop“, womit ihm eine marktführende Stellung zugeordnet wurde, über die in der Ausstellung des Steglitzer Kopfes Rudolf Fuess zu lesen ist.
Heute nimmt die Kristallographie eine zentrale Stellung unter den Naturwissenschaften ein, oder anders gesagt, ohne die Kenntnis der kristallinen Strukturen in nahezu allen Stoffen geht heute nichts mehr.

Kristallographie: Was ist das?
Kleiner historischer Einblick, experimentelle Möglichkeiten Kristalle kennt jeder. Jeder hat schon einmal einen herrlich klaren und elegant geformten Bergkristall betrachtet oder all die Rubine, Smaragde oder gar die Diamanten bewundert.
Schon in der Antike waren die Menschen von diesen Edelsteinen fasziniert und schrieben ihnen magische Kräfte zu.

Ein Kristall ist ein Festkörper mit ebenflächig begrenztem Volumen (Habitus).
Er besteht aus einem diskontinuierlichen Aufbau mit (nahezu) punktförmigen Bausteinen: Atomen, Ionen oder Molekülen. Dieser Aufbau bildet ein räumlich streng periodisches angeordnetes Gitter, das so genannte Kristallgitter.
Das Konzept zu diesem Gitter entwickelte sich etwa Mitte des 19. Jahrhunderts aus mathematischen Theorien zu räumlichen Punkt- und Symmetriegruppen einerseits sowie sehr genaue Vermessungen der Kristalloberflächen (Kristallmorphologie) an Mineralien wie z.B. Kalkspat und Feldspat und deren Spaltfragmenten. Hierbei war z.B. das hochgenaue Reflexionsgoniometer der Fa. R. Fuess (s. Ausstellung hier im Hause) von entscheidender Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund bietet Dr. Dieter Zobel einen kleinen
historischen Einblick in die Forschungswelt von Kristallen an.
Der Vortrag ist für den Laien ebenso spannend
wie für den fachaffinen Zuhörer.


Zeit: 18.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 4. November 2016 - 19:00 Uhr
Erste Hilfe mit Homöopathie


Unser Veranstaltungskalender ist im Aufbau.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung werden demnächst auf dieser Seite erscheinen.
Schauen Sie bald wieder herein.

Zeit: 19.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 4. November 2016 - 19:30 Uhr
Musica Iberica

Vortrag von Dr. Bernhard Morbach

Formen und Gestalten aus 1000 Jahren spanischer Musik
IV. Das 17. Jahrhundert

Mit dem Tod des kinderlosen Königs Karl II. im Jahr 1700 endete die Herrschaft der Habsburger in Spanien. Unter der Herrschaft der Bourbonen versiegten die autochthonen musikalischen Traditionen, die in der Renaissance verwurzelt sind.

Ihre Blütezeit hatten diese im »siglo de oro«, einer Blütezeit der Kunst und Kultur in Spanien, die vom späten 16. Jahrhundert bis etwa 1680 dauerte. Drei musikgeschichtliche Aspekte sind besonders wichtig. Auf der einen Seite wurde die Funktion der Musik im Theater immer bedeutender. Zuerst durchdrangen »Tonos humanos« (Arien) das im Wesentlich im sprechend vorgetragene Theaterstück (Zarzuela), bis Sebastian Durón mit dem Kampf der Giganten um 1690 die erste Oper in Spanien schrieb.
Darüber hinaus beginnt nach 1600 in Spanien die Blütezeit der Gitarre, die ihrerseits die Vihuela de mano als Zupfinstrument in der Kunstmusik verdrängte und mit Gaspar Sanz ihren ersten großen Lehrmeister hat. Schließlich entwickelt sich an den spanischen Kathedralen mit solchen Meistern wie Francisco Correa de Arauxo und Joan Cabanilles eine Hochkultur der Orgelmusik. Ein musikalisches Genre, das in anderen europäischen Ländern im 17. Jahrhundert zu einer großen Blüte kam, scheint in Spanien zu fehlen: die instrumentale Kammermusik. Es existiert aber ein Surrogat, indem man Tonsätze für Orgel, die alle streng vier- bis sechsstimmig komponiert sind, einem instrumentalen Ensemble übertrug und solche Musik auch im höfischen und städtischen Bereich aufführte.

Anmeldung erforderlich

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Zeit: 19.30 Uhr

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Freitag, 4. November 2016 - 17:00 Uhr
Repair Cafe

Wegwerfen? Denkste!

Erfahren Sie alle über das Repair Café im Steglitz Museum hier:
http://www.heimatverein-steglitz.de/repair_cafe.php

Zeit: 17.00 Uhr
von 17.00 bis 20.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Samstag, 5. November 2016 - 19:30 Uhr
3. Lesung von Ulli Weigel

Mein schöner Garten und die Kreuzberger Nächte

Im Mittelpunkt meiner heutigen Lesung stehen Geschichten über Hits aus Versehen, aber auch Irrtümer und Fehlgriffe im Musikgeschäft. Wie ich mal einen „richtig har ten“ Text ver fasst habe . Und sie die Aufnahme mit Bernd Clüver abbrachen, weildas – laut Produzent Peter Orloff - ein „Scheißtext“ wäre. Wie Frank Farian den Text sah, ihn selber sang und damit 800.000 Singles verkaufte. Wie ich mit Udo Lindenberg Songs für Juliane Werding schrieb und Peter Meisel sein Talent nicht erkannte. Wie ich es satt hatte, von anderen Produzenten abhängig zu sein und ein eigenes Studio baute.

Was mein schöner Garten aus meiner Kindheit damit zu tun hatte und wie meine fixe Idee, ich könnte aus Dreck Gold machen, mich beinahe ruinierte.
Erleben Sie noch einmal die Achtzigerjahre in den Kuschelecken der Berliner Mauer, als es noch Läden gab wie Go In, Steve Club, Folk Pub und Straßenbahn, wo Leute wie Jürgen von der Lippe, Klaus Lage oder Hans-Werner Olm für ein Freibier spielten.
Und mitten drin ich, mit meinem Studio und Recording Mobile. Das Prickeln, ein Rockkonzert mit Ideal oder Rio Reiser Live aufzunehmen.
Und dann im Morgengrauen die Kabel unter den Füßen der letzten Nachteulen zusammenzurollen – und meistens im strömenden Regen.
Wie ich mit Jürgen von der Lippe Demos aufnahm und ihn fast alle Plattenfirmen abgelehnt haben.
Wie ich zum ersten Mal die Gebrüder Blattschuss hörte, und warum Hans-Werner Olm nicht mehr mitspielen durfte.
Wie ich die Jungs überredete, die Kreuzberger Nächte aufzunehmen.
Wie ich dabei mit Musikern aus New York den typischen Berliner Leierkastensound imitierte.
Erfahren Sie, wie ich mit der Orient-Rockgruppe Kobra meiner Zeit weit voraus war,
und warum aus ihrer Karriere trotz Virgin-Plattenvertrages nichts wurde.

Wie ich mich für die Instandbesetzerszene engagierte und den Berliner Rockbeauftragten verärgerte. Wie ich Klaus Lage entdeckte und verlor, weil meine Plattenfirma nicht mitspielte.
Wie ich den ersten privaten Rundfunksender Hör 1 Berlin gründete und uns Ulrich Schamoni die Antennenfrequenz wegschnappte.
Außerdem stelle ich Ihnen ein paar bekannte und verkannte Genies vor, mit denen ich arbeiten durfte.

Anmeldung erforderlich

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Zeit: 19.30 Uhr

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Sonntag, 6. November 2016 - 16:00 Uhr
Lesung von Antje Leschonski

Der Trommler von Gröben


Seit Fontane weiß man, dass die Mark reich an Sagen und Legenden ist.
Gerade um Dorfkirchen, verwunschene oder auch herausgeputzte, ranken sich Geschichten.
Die vom Wunderknaben Kehrberg etwa, der Kranke heilte.
Vom treuen Bauern aus Langengrassau, der von seinen König einen Kronleuchter geschenkt bekam, der nun in der Dorfkirche hängt.
Oder auch von der Widerstandskämpferin Libertas Schulze-Boysen, nach der in Liebenberg eine Kapelle benannt wurde.

Antje Leschonski hat diese und andere Geschichten zusammengetragen. Tipps für Anreise und weitere Sehenswürdigkeiten laden zu einem Ausflug nach Brandenburg ein.

„Erinnert wird an Kriegszeiten, an Brände und Wiederaufbau, an bäuerlichen Fleiß und Industrialisierung, an tragische und heitere Ereignisse. (…)
Wer es liest, wird unterhaltsam an Brandenburgs Geschichte erinnert (…).“
Aus dem Geleitwort von Manfred Stolpe

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Zeit: 16.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Samstag, 12. November 2016 - 14:00 Uhr
Kunst & Sammlermarkt


Zur Teilnahme in diesem Jahr kann man sich mit einem Foto der Arbeiten bewerben.

Teilnahmebedingung:

Standmiete für zwei Tage: 30,00€ und ein Kuchen, der zugunsten des Hauses verkauft wird.

Zeit: 14.00 Uhr
von 14.00 bis 18.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Sonntag, 13. November 2016 - 11:00 Uhr
Kunst & Sammlermarkt


Und weiter geht es mit unserem  Kunst & Sammlermarkt

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 18.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Donnerstag, 17. November 2016 - 19:30 Uhr
Vortrag Dr. Marianna Katona-Strümpel

Alle Dinge haben ein Muster | Zur Symetrie der Kristalle

Dr. Marianna Katona-Strümpel, geboren in Ungarn, flüchtete mit ihren Eltern nach der Niederschlagung des Ungarnaufstandes 1956 nach Österreich und gelangte schließlich in die USA .In der Nähe ihres Onkels fand sie zunächst eine neue Heimatund studierte Chemie und Mathematik an der University of Michigan.

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An der Universität Köln schloss sie ein Studium mit Diplom in Angewandter Mathematik ab, Und arbeitete als Versicherungsmathematikerin.
Ihre zwei Töchter, Charlotte und Gabriella, wurden in den U.S.A. geboren.
Dort arbeitete sie als Forschungsassistentin und Programmiererin in Kristallographie an der Chemischen Fakultät der University of Michigan.
Als ihr Mann, der deutsche Wir tschaftswissenschaftler Burkhard Strümpel, einen Ruf an die Universität Berlin erhielt, zog die Familie 1977 nach Berlin Lichterfelde-West.
An der Freien Universität promovierte Frau Katona Strümpel in Kristallographie, und blieb bis über ihr Rentenalter hinaus am Institut für Kristallographie mit Forschungs- und Lehraufträgen tätig.
Als Berlinreisende zwischen der Grenzmauer von Ost- und Westberlin sammelte sie vielfache Erfahrungen, die sie in dem Buch „Nicht bedient, sondern abgefertigt“ spiegelte.

Gleicht die rechte Hand der linken? Nein. Sie sind Spiegelbilder von einander. Überall in der Natur findet man Symmetrie,
insbesondere in Kristallen wie auch im Bild der Schneekristalle.
Tauchen Sie ein in die Symmetriemuster der Kr istalle. Es macht Spaß, Tapeten, Kacheln, Bodenfliesen und Stoffe, deren Muster sich in zwei Richtungen regelmäßig wiederholen, in eine der 17 ebenen Symmetrie-Gruppen einzuordnen.
Wir untersuchen die Symmetrie von einigen Objekten, und bestimmen die Symmetriegruppen von Escher-Illustrationen und von kunstvollen Kacheln.


Hexagonale Schneeflocken

Wenn man sich mit Kristallographie beschäftigt, muss man die Grundlagen der Symmetrie in drei Dimensionen verstehen. Es ist ein Denksport, die Unterschiede und Ähnlichkeiten von Kristallklassen und Symmetrie-Elementen zu erkennen und den Kristall, den man gerade untersucht, in die richtige Raumgruppe einzuordnen. 230 Raumgruppen sind in der „International Tables of Crystallography“ genau beschrieben.
Man muss jedoch  lernen, diese „Bibel der Kristallographie“ richtig zu lesen.
Wir bestimmen die dreidimensionale Symmetrie von bekannten geometrischen Formen (z.B. von Platonischen Körpern), die in Kristallographie relevant sind.
Anschließend werden die Symmetriegruppen einiger bekannter Kristallstrukturen Kristallstrukturen.




Dichtgepackte Kugel
Oben: Hexagonale dichteste Packung
Unten : Kubische dichteste Packung

Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Samstag, 19. November 2016 - 19:30 Uhr
Konzert mit ChansonNette

Werner Richard Heymann zum 120. Geburtstag

Heymann meets Jazz
mit ChansonNette Jeannette Urzendowsky,
Albrecht Gündel vom Hofe (piano),
Nico Lohmann (sax)
und Robin Draganic (double bass)

Ihn gab es nur einmal – der erfolgreichste Filmkomponist der Ufa-Zeit, Werner Richard Heymanns,(1896-1961) wäre in diesem Jahr 120 Jahre alt geworden. Er war zeitlos modern, offen für Klassik bis Jazz, beliebt durch viele seiner Evergreens wie „Irgendwo auf der Welt“, „ Ein Freund, ein guter Freund“, “In Hamburg, Lübeck, Bremen“ oder „Heut’ gefall’ ich mir“. Das ist ein Abend mit vielen seiner populären, aber auch unbekannteren Chansons, mal jazzig, mal klassisch arrangiert von Albrecht Gündel vom Hofe am Piano, Nico Lohmann am Saxophon und Robin Draganic am Bass, interpretiert von der Berliner Schauspielerin und Sängerin ChansonNette Jeannette Urzendowsky.

ChansonNette Jeannette Urzendowsky singt und spielt auf internationalen Bühnen.
Was sie bewegt und was sie spielt, ist das Leben der Berliner, manche frech und auch mit Witz und in jedem Fall mit Tiefgang.
Jeanette Urzendowskyist ein Mensch der höchsten Vielfalt.
Als HNO-Ärztin begegnet sie täglich den Menschen und nicht selten deren Sorgen, aber auch deren Freuden. Sie kann den Menschen verstehen, wohl deshalb hat sie als Schauspielerin und als Sängerin solche besonderen Erfolge, denn sie versetzt sich in Charaktere, sie besingt die schönen, die traurigen, die hoffnungsvollen Momente im Leben.
www.chanson-nette.de


„Der Steglitzer Albrecht Gündel vom Hofe ist langjähriger Schüler der Jazzpianistin Aki Takase, die eine wichtige Mentorin für seine musikalische Entwicklung ist, und studierte neben Mathematik und Astronomie einige Semester Musikwissenschaften an der FU Berlin bei Jolyon Brettingham? Smith.
Mehr als 30 Jahre lang ist er als Organist bei Gottesdiensten in der EmK (u.a. in der Kreuzkirche in Lankwitz) sowie in der Landeskirche (u.a. in der Kaiser? Wilhelm? Gedächtniskirche) tätig und begleitet seit einigen Jahren auch die Gottesdienste
zu den Hohen Feiertagen in diversen progressiv? liberalen Synagogen. Von Beruf Mathematikdozent an der TU Berlin ist er seit vielen Jahren aktiver (Jazz?) Musiker und tritt seit 1991 mit unterschiedlichen Formationen unter seinem Namen auf. Inzwischen veröffentlichte er 4 CDs unter eigenem Namen. Weitere Projekte neben „HeyMania“ mit Uwe Steinmetz sind „Confessiones“ mit eigenen Bearbeitungen von geistlichen Liedern und Hymnen der Reformation sowie der Bekennenden Kirche für Jazz?Sextet, das Projekt „Rainer Maria Rilke“ mit dem Schauspieler Karl? Heinz Barthelmeus im Be-reich Poetry & Jazz, „Jazz goes Synagogue“ mit deraus  Israel stammenden Kantorin Aviv Weinberg sowie aktuell „Piano Conversations“ im Piano Duo mit der amerikanischen Jazzpianistin und Komponistin Kait Dunton.
Hinzu kommt die aktive Mitgestaltung von diversen Jazzgottesdiensten in Berlin (Reihe PSALMTON in der KWG) und Potsdam sowie gelegentlich Vorträge zum Thema Mathematik und Musik.“
www.guendel-vom-hofe.de
Quelle: Irene Pfeiffer im Namen der ev. Kirchengemeinde.

Werner Richard Heymann hat Musik geschaffen, die nie an Aktualität verlieren wird, denn seine Texte sprechen vom Leben, von der Freude des Daseins aber auch von der Traurigkeit, die sich in den Alltag schieben kann. Als er 12jährig bei den Königsberger Philharmonikern spielte, ahnte er sicher noch nicht, welch großen Weg er noch gehen würde. Womöglich noch weniger, als er 1933 wegen seiner jüdischen Abstammung seine steile Berufslaufbahn als Generalmusikdirektor der UFA aufgeben musste. Der gerade mal 37jährige hatte die Zukunft der Musik mit der Ablösung des Stummfilms durch den Tonfilm erkannt, doch er musste ins Exil und wagte einen neuen Versuch in Hollywood, der ihm den Durchbruch brachte. Seine Vision erfüllte sich und er komponierte für den Film und zwar für die großen Filme, die die Stufen zum Weltruhm waren. Doch sein Herz schlug für Deutschland, und seine letzten zehn Lebensjahre zwischen 1951 und 1961 verbrachte er in München, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand. Eine von vielen Ehrungen erhielt er postum mit dem Filmwerk „So wie ein Wunder“ - „Das singende Kino des Herrn Heymann“.

Anmeldung erforderlich

per E-mail
veranstaltungen@steglitz-museum.de

telefonisch
030/ 8 33 21 09

Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Samstag, 26. November 2016 - 19:30 Uhr
Sa, 26. 19.30 Klavierabend mit dem Klavierduo Lutz - Kisevicius


Im Programm:
Schubert. Fantasie f-Moll Op. 103
Debussy. Petite Suite
Ravel. Pavane pour une infante défunte
Rachmaninow Barcarolle und Valse Op. 11
Dello Joio. Stage Parodies

Klavier für vier Hände ist eine Reise durch zwei Jahrhunderte der Musikgeschichte.


Fotografie: (c) Wolfgang Gieschler, 2015

Das Klavierduo Giedre Lutz und Rimvydas Kisevicius
spielt Werke von Meistern, die aus Liebe, aus tiefster Zuneigung zum Leben, aus nostalgischer Verspieltheit und schließlich aus absolutem Streben zur Perfektion, einem Drang zur Beherrschtheit aller musikalischen Spielmittel komponierten.
Die Auswahl der Stücke kommt nicht von ungefähr, sondern aus dem innersten, musikalisch ausbalancierten Bedürfnis mit Musik zu sprechen, die Meister zu verstehen und deren Professionalität im höchsten Anspruch gerecht zu werden.
So muss es nicht verwundern, wenn zwei Pianisten in einer ausbalancierten Symbiose zu ansehnlichen Erfolgen aufstreben.
In mehreren internationalen Wettbewerben, u.a. in San Sebastian (Spanien), Kaunas, Druskininkai (Litauen) gewann das Duo erste Preise.
Auf Bühnen der großen europäischen Metropolen waren sie erfolgreich.
Doch im
Herzen bleiben beide ihrer Heimat Litauen verbunden.
Die großen Konzerthäuser Litauens waren der Anfang ihrer Erfolgswege.
Wer das Duo kennt, weiß um den Konzertgenuss des Abends, wer sie kennenlernt, wird mit einem Hörgenuss beschenkt, den man nicht vergisst.
Bekannt ist die Lichterfelder Pianistin Giedre Lutz zudem als erfolgreiche Klavierlehrerin.

www.giedre.de

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Zeit: 19.30 Uhr

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Donnerstag, 1. Dezember 2016 - 18:30 Uhr
Stammtisch Kunst




Wir diskutieren, erörtern, denken und sprechen über Ausstellungen, Konzerte, Theater, kurz über alles, was Kunst in dieser Stadt produziert und was uns an Kunst interessiert.
Kontakt: b.f.bein@t-online.de

Zeit: 18.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 2. Dezember 2016 - 19:30 Uhr
Lesung - Dr. Bernhard Morbach

Henry Purcell (1759 – 1795)

»Purcell – er ist sowieso der Größte«, diese emphatische Äußerung einer Autorin meiner SFB-Redaktion hat sich mir fest eingeprägt. Auch zu Lebzeiten galt Purcell bei seinen Zeitgenossen, die ihm den Ehrentitel »Orpheus britannicus« verliehen, als der bedeutendste Komponist in England.
Er starb Mitte Dreißig, »gleichjung« wie Wolfgang Amadeus Mozart. Vergleichsweise groß ist das von ihm überlieferte OEuvre, mit dem substanziellen Unterschied, dass bei Purcell die reine Instrumentalmusik nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 2. Dezember 2016 - 17:00 Uhr
Repair Cafe

Wegwerfen? Denkste!

Erfahren Sie alle über das Repair Café im Steglitz Museum hier:
http://www.heimatverein-steglitz.de/repair_cafe.php


Zeit: 17.00 Uhr
von 17.00 bis 20.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Baldige Veranstaltungen ...
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