neu!



Heimatverein Steglitz
Drakestraße 64A
12205 Berli
n

Tel. 030/8 33 21 09
Fax 030/8 43 06 309

Bus M11
Haltestelle
Holbeinstraße


Das Steglitz-Museum bleibt bis zum 27.02. aus technischen
Gründen geschlossen.
Der Vortrag von Dr. Bernhard Morbach am 17.02. findet statt.
Ab dem 28.02. geht der reguläre Betrieb weiter.

Öffnungszeiten für
Archiv (nach Verabredung),
Bibliothek und Museum

Montag geschlossen
Dienstag-
Freitag
15 bis 18 Uhr
Sonntag 15 bis 18 Uhr

© 2006 - 2017
Heimatverein Steglitz
des HEIMATVEREIN STEGLITZ e. V.

s

Das Steglitz-Museum bleibt bis zum 27.02. aus technischen
Gründen geschlossen.
Der Vortrag von Dr. Bernhard Morbach am 17.02. findet statt.
Ab dem 28.02. geht der reguläre Betrieb weiter.

 

 

 

aktuelle Veranstaltungen

Führungen, Lesungen uvm.
Aktuelles | DruckInfo | Rückschau
neu: Veranstaltungen [Zeitleiste] | Kalenderansicht



Freitag, 3. März 2017 - 19:30 Uhr
Vortrag von Dr. Bernhard Morbach

Musica Iberica
Formen und Gestalten aus 1000 Jahren spanischer Musik IV. Das 17. Jahrhundert





Mit dem Tod des kinderlosen Königs Karls II. im Jahr 1700 endete die Herrschaft der Habsburger in Spanien.
Unter der Herrschaft der Bourbonen versiegten die autochthonen musikalischen Traditionen, die in der Renaissance verwurzelt sind.
Ihre Blütezeit hatten die im »siglo de oro«, eine Blütezeit der Kunst und Kultur in Spanien, die vom späten 16. Jahr-hundert bis etwa 1680 dauerte.
Drei musikgeschichtliche Aspekte sind besonders wichtig. Auf der einen Seite wurde die Funktion der Musik im Theater immer bedeutender. Zuerst durchdrangen »Tonos humaos« (Arien) das im wesentlich sprechend vorgetragene Theaterstück (Zarzuela), bis Sebastian Durón mit dem Kampf der Giganten um 1690 die erste Oper in Spanien schrieb.
Darüber hinaus beginnt nach 1600 in Spanien die Blütezeit der Gitarre, die ihrerseits die Vihuela de mano als Zupfinstrument in der Kunstmusik verdrängte und mit Kaspar Sanz ihren ersten großen Lehrmeister hat.
Schließlich entwickelt sich an den spanischen Kathedralen mit solchen Meistern wie Francisco Correa de Arrauxo und Joan Cabanilles eine Hochkultur der Orgelmusik.
Ein musikalisches Genre, das in anderen europäischen Ländern im 17. Jahrhundert zu einer großen Blüte kam, scheint in Spanien zu fehlen: die instrumentale Kammermusik. Es existiert aber ein Surrogat, indem man Tonsätze für Orgel, die alle streng vier- bis sechsstimmig komponiert sind, einem instrumentalen Ensemble übertrug und solche Musik auch im höfischen und städtischen Bereich aufführte.   
 

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 11. März 2017 - 19:30 Uhr
Rilkeabend

Albrecht Gündel-vom Hofe, Lucia Martinez Alonso, Robin Draganic




Rainer Maria Rilke

& AgvH
&
Karl-Heinz Barthelmeus


Sprecher
Karl-Heinz
Barthelmeus

Piano
Albrecht Gündel-vom
Hofe

Double Bass
Robin Draganic

Drums
Tilman Person


Jazz trifft Lyrik
Rilke For Ever


Es ist ein leidenschaftlicher Weg, den der Schauspieler Karl-Heinz Barthelmeus mit dem bedeutenden deutschsprachigen Dichter Rainer Maria Rilke in Über 40 Jahren gegangen ist.

Diese Auseinandersetzung mit Rilkes Werk hat sich nicht abgegriffen, sagt Barthelmeus, im Gegenteil, und das nicht zuletzt durch die Beteiligung von Musikern an seinen Literaturabenden.

Die Begegnung mit dem Pianisten, Komponisten und Arrangeur Albrecht Gündel-vom Hofe hat zu dem Rainer Maria Rilke Projekt Lyrik und Jazz geführt., welches von Auftritt zu Auftritt sich bewusst verändert und weiter entwickelt.

Gemeinsam mit Lucia Martinez Alonso (Percussion) und Robin Draganic (double bass) legte die Gruppe nach dreijähriger Zusammenarbeit 2014 eine Doppel -CD vor.

Am 11. März 2017 stellt die Gruppe unter dem Titel Rilke for ever, dieses Mal mit Tilman Person (drums) Rilkes Lyrik wieder neu vor.

Die Programmvorlage führt das Publikum durch mehrere Schaffensperioden des Dichters und spart dabei das selten gehörte Frühwerk nicht aus, welches musikalisch sehr überraschend und reizvoll gestaltet wird.

Rilkes großes thematische Bandbreite Liebe, religiöses, Gedichte aus dem Umkreis Nächte und natürlich einige der berühmten Ding-Gedichte sind einfühlsam aneinander gefügt und musikalisch arrangiert.

Auch wenn es sich nicht um Vertonungen handelt, so aber eben doch um deine direkte Begenung von Text und Musik, von Jazz und Lyrik, die einander unmittelbar beeinflussen.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 26. März 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit Gabriele Schuster

Vom Funken zum Rundfunk

Führung durch die Ausstellung Vom Funken zum Rundfunk

Zeit: 16.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 2. April 2017 - 16:30 Uhr
Konzert mit dem Trio Lichterfelde


TRIO LICHTERFELDE
Das Trio in der Zusammensetzung aus Flöte, Cello und Klavier, gründete sich 2011.
Die Musikerinnen wohnen und proben im Berliner Bezirk Lichterfelde, kennen sich aus Studium und Musikschule und haben sich ein breites Repertoire von Barock über die Klaviertrioklassiker J.Haydn und C.M. von Weber und Salonmusik bis zu klassischen Moderne erarbeitet.
Auftritte in Berlin und Umgebung fanden ein begeistertes Publikum.

Verbringen Sie einen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Musik im Steglitz-Museum.

.




Es spielen:
MIA RENNEBERG - Klavier
BETTINA WICKIHALDER - Flöte
CHRISTIANE KÖHLER - Cello

weitere Informationen:
Lichterfelde Trio

Zeit: 16.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Mittwoch, 5. April 2017 - 18:30 Uhr
Das Kriegsende im Südwesten von Berlin

Vortrag von Dr.-Ing. Jan-Derk Aengeneyndt

Der Luftkrieg von 1942 bis 1945 war Voraussetzung für die Eroberung Berlins, die 1945 mit dem Bodenkrieg vollzogen wurde. Berlin wurde von der Roten Armee besetzt, wodurch Zwangsarbeit, Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Judenverfolgung ein Ende fanden. Im zivilen Leben war es schwierig, weil viel zerstört war und die Lebensgrundlagen sehr eingeschränkt waren. Wichtig waren natürlich die Maßnahmen der sowjetischen Militärbehörde. Es wurden auch deutsche Bezirksverwaltungen fortgesetzt und ein neues Justizwesen aufgebaut. Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Wasser, Strom und Gas sowie der öffentliche Nahverkehr entwickelten sich sehr langsam. Leider wurde das durch Bomben schon sehr eingeschränkte Wirtschaftsleben aufgrund der Demontage von Betrieben durch die Russen noch weiter zurückgesetzt. Auch in Wissenschaft und Kultur gab es viele Institutionen, deren Erhalt sehr schwierig war. Dazu gehörten das Preußische Geheime Staatsarchiv, die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft mit zehn Instituten und das Kulturleben in Theatern, Konzerthäusern und Kinos. Obwohl es als wichtig galt, dauerte es, den Schulunterricht in Gang zu halten bzw. zu setzen. Sehr interessant war die Entwicklung im kirchlichen Leben. Die zerstörten Kirchen mussten mittels anderer Räumlichkeiten für die Gottesdienste ersetzt werden. Schwierig war auch das Miteinander der Deutschen Christen mit der Bekennenden Kirche, zwischen denen es Spannungen im Dritten Reich gab, die Deutschen Christen waren Anhänger des Nationalsozialismus, die Bekennende Kirche eine Art Widerstand. Das änderte sich im Laufe der Zeit. Mitte 1945 verließen die Russen West-Berlin, um es den Amerikanern, Engländern und Franzosen zu überlassen.


Albrechtstraße / Ecke Sedanstraße 1952 (Archiv Heimatverein Steglitz)

Dr.-Ing. Jan-Derk Aengeneyndt, Jahrgang 1934, ist in Berlin-Lankwitz aufgewachsen, wo er die Grundschule besuchte. Weil die Familie ausgebombt war, erlebte er das Kriegsende nicht hier, war aber ab 1948 Zeuge der Folgen. Von 1954 bis 1959 studierte er Bergbau. Da er in diesem Bereich keine Anstellung fand, ging er zu den Berliner Gaswerken (GASAG), wo er bis Ende 1993 in der Technik tätig war. Schon seit vielen Jahrzehnten sind seine Frau und er in ihrer Kirchengemeinde in Lankwitz aktiv. Als Rentner folgte er seinem Hobby Kirchengeschichte und studierte an der Freien Universität, wo er 2003 den Grad des Magister Artium (M.A.) erwarb. Das Thema seiner von Prof. Dr. Gerd Heinrich (1931-2012) betreuten Magisterarbeit lautete „Südwest-Berlin als Kriegsgebiet - Die Bezirke Zehlendorf und Steglitz von Januar bis Juni 1945". Ein Exemplar des Werkes kann in der Bibliothek des Steglitz-Museums eingesehen werden.

Zeit: 18.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Freitag, 7. April 2017 - 19:30 Uhr
Die Kirchenmusik Wolfgang Amadeus Mozarts (I)

Vortrag von Dr. Bernhard Morbach



Dieses Segment im Œuvre Mozarts führt gegenwärtige sowohl im Konzertleben als auch  in den Medium und schließlich im Bewusstsein der Klassik-Hörer ein absolutes Schatten-Dasein.
Während etwa die beiden exponierten Werke aus der Wiener Zeit, die »Große Messe« c-moll KV 427 und das Requiem KV 627, die als Torso bzw. Fragment auf uns gekommen sind, über Gebühr Beachtung finden, interessiert sich für die 16 Messen seiner Salzburger Dienstzeit am fürsterzbischöflichen Hof – von KV 49 (1768) bis KV 337 (1780) – kaum jemand, sieht man einmal vielleicht von der »Krönungsmesse« KV 317 (1779) ab.
In dieser minderen Rezeption der Salzburger Kirchenmusik Mozarts kann man möglicherweise noch eine Spätfolge jenes Verdikts erblicken mit dem die kirchenmusikalische Erneuerungsbewegung des Caecilianismus im 19. Jahrhundert diese Kompositionen überzogen hatte:
Es sei keine wirkliche (fromme) christliche Bekenntnismusik, sondern Mozart im Salzburger Dienst gleichsam abgepresst worden.
In der Tat verbirgt sich der radikal aufklärerische Geist des Salzburger Fürzterzbischofs Hieronymus Franz de Paula Josef Graf Colloredo von Waldsee und Mels (1732–1812) hinter dieser Musik.
Selbst ein festliches Hochamt mit einer Vertonung des Ordinarium Misse (Kyrie,Gloria, Credo, Sanctus und Agnes Dei) durfte nicht länger als etwa 45 Minuten dauern, worin Mozart – was aus einem Brief an seinen Vater erhellt – eine besondere kompositorische Herausforderung erblickte.
Es ist geradezu faszinierend nachzuvollziehen, dass Mozart in nahezu in jedem einzelnen Satz seiner Messen eine individuelle Lösung jenes musikalischen Formproblems präsentiert, dass sich aus der zeitlichen Begrenzung auch (oder besonders) im Hinblick auf die Kirchenmusik ergibt.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 9. April 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Gabriele Schuster

Vom Funken zum Rundfunk

Führung durch die Ausstellung Vom Funken zum Rundfunk

Zeit: 16.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 23. April 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Olaf Schlunke

Ein Rektor aus Lichterfelde

Führung durch die Ausstellung Ein Rektor aus Lichterfelde.
Johannes Stroux und der Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945


Zeit: 16.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Freitag, 28. April 2017 - 19:00 Uhr
Arthur Werner

Berliner Oberbürgermeister aus Lichterfelde
Vortrag von Lutz Heuer


Arthur Werner wurde in einer bürgerlichen Familie in Friedrichshain geboren, nach dem Abitur begann er ein Jura-Studium an der Berliner Universität, wechselte aber schon ein Jahr später an die Technische Hochschule Charlottenburg, um sich der Architektur zu widmen. Schon frühzeitig eröffnete er im Haus seiner Eltern eine technische Lehranstalt, die er nach Kriegsende wieder aufnahm und erfolgreich vergrößerte. Im März 1942 veranlassten die Nazis die Schließung seiner Lehranstalt, und er zog sich ins Lichterfelder Privatleben zurück. Unmittelbar nach Kriegsende, am 12. Mai 1945, nahm Karl Maron auf Grund des Vorschlages eines ehemaligen Schülers mit Werner Kontakt auf. Daraufhin wurde der promovierte Bauingenieur auf Empfehlung der „Gruppe Ulbricht” durch den Stadtkommandanten Bersarin als Oberbürgermeister der Stadt Berlin eingesetzt. Er erklärte seine Einwilligung, war stolz, in dieser schweren Zeit des Wiederaufbaus seiner zerstörten, fast todgeweihten Vaterstadt dienen zu können.


Dr. Arthur Werner (Zeichnung von Ferry Ahrle für die Aktion “Rettet die Kinder” im Auftrage des Berliner  Magistrats, Weihnachten 1945)

Dem neu ernannten Magistrat gehörten Antifaschisten, ehemalige Kommunisten, Sozialdemokraten, parteilose und auch bürgerliche Fachleute an. Einige wurden später von ihrem nazistischen Vorleben eingeholt und mussten ihre Positionen auf Beschluss der Alliierten wieder räumen. Bei der Amtseinführung am 19. Mai durch den sowjetischen Stadtkommandanten Bersarin formulierte er als Aufgabe des neuen Magistrats, Berlin aus „einer Stadt der Zerstörung" zu „einer Stadt der Arbeit und des Fortschritts“ machen zu wollen. Im Juli 1945 traf sich die Interalliierte Militärkommandantur und bestätigte im Nachhinein alle bisherigen Befehle und Festlegungen der bisher allein herrschenden sowjetischen Besatzungsmacht. Der Magistrat hat sich bis zur Wahl vom 20. Oktober 1946 bleibende Verdienste um die Stadt Berlin und ihre Bewohner erworben.

Lutz Heuer, geboren 1943 in Berlin, war Landvermesser bei der Deutschen Reichsbahn und im VEB Tiefbau Berlin und übte danach verschiedene Tätigkeiten und Funktionen im Berliner Bauwesen aus. 1970-1974 studierte er Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Abschluss als Historiker, danach Betätigung im Bildungsbereich und bei der Erforschung der Regionalgeschichte Berlins. Er publizierte Bücher, Zeitschriften- und Zeitungsartikel zur Berliner Geschichte bzw. zur Geschichte der SBZ und der DDR. Weitere Informationen unter www.lutz-heuer.de.


Wir erinnern mit dieser Veranstaltung an den 140. Geburtstag Arthur Werners am 15. April 2017.



Zeit: 19.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Freitag, 5. Mai 2017 - 19:30 Uhr
Die Kirchenmusik Wolfgang Amadeus Mozarts (II)

Vortrag von Dr. Bernhard Morbach



Dieses Segment im Œuvre Mozarts führt gegenwärtige sowohl im Konzertleben als auch  in den Medium und schließlich im Bewusstsein der Klassik-Hörer ein absolutes Schatten-Dasein.
Während etwa die beiden exponierten Werke aus der Wiener Zeit, die »Große Messe« c-moll KV 427 und das Requiem KV 627, die als Torso bzw. Fragment auf uns gekommen sind, über Gebühr Beachtung finden, interessiert sich für die 16 Messen seiner Salzburger Dienstzeit am fürsterzbischöflichen Hof – von KV 49 (1768) bis KV 337 (1780) – kaum jemand, sieht man einmal vielleicht von der »Krönungsmesse« KV 317 (1779) ab.
In dieser minderen Rezeption der Salzburger Kirchenmusik Mozarts kann man möglicherweise noch eine Spätfolge jenes Verdikts erblicken mit dem die kirchenmusikalische Erneuerungsbewegung des Caecilianismus im 19. Jahrhundert diese Kompositionen überzogen hatte:
Es sei keine wirkliche (fromme) christliche Bekenntnismusik, sondern Mozart im Salzburger Dienst gleichsam abgepresst worden.
In der Tat verbirgt sich der radikal aufklärerische Geist des Salzburger Fürzterzbischofs Hieronymus Franz de Paula Josef Graf Colloredo von Waldsee und Mels (1732–1812) hinter dieser Musik.
Selbst ein festliches Hochamt mit einer Vertonung des Ordinarium Misse (Kyrie,Gloria, Credo, Sanctus und Agnes Dei) durfte nicht länger als etwa 45 Minuten dauern, worin Mozart – was aus einem Brief an seinen Vater erhellt – eine besondere kompositorische Herausforderung erblickte.
Es ist geradezu faszinierend nachzuvollziehen, dass Mozart in nahezu in jedem einzelnen Satz seiner Messen eine individuelle Lösung jenes musikalischen Formproblems präsentiert, dass sich aus der zeitlichen Begrenzung auch (oder besonders) im Hinblick auf die Kirchenmusik ergibt.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 6. Mai 2017 - 19:00 Uhr
Hans Heinrich Franck (1888-1961). Ein Leben für Wissenschaft, Technik und Humanismus in komplizierten Zeiten

Ein wenig bekanntes Kapitel deutsch-deutscher Wissenschaftsgeschichte
Vortrag von Dr. Gerd Kley



Porträt Hans Heinrich Franck (Zeichnung von Erich Herrmann, 1940)
Quelle: DIN-Archiv Berlin


Der Chemiker Hans Heinrich Franck kam als Sohn des impressionistischen Malers Philipp Franck aus einem kulturell engagierten Elternhaus. Er studierte neben Chemie und Physik das Fach Nationalökonomie und war nach der Promotion 1912 bis Ende des 1. Weltkrieges mit unterschiedlichen Forschungsthemen der organischen und anorganischen Chemie befasst, bevor er nach der Habilitation 1919 Dozent für Technische Chemie an der TH Charlottenburg und Leiter des in Berlin ansässigen Forschungsinstituts der Bayerischen Stickstoffwerke wurde. Hier bearbeitete er Probleme der Kalkstickstoffgewinnung, der Herstellung von Carbiden und Phosphaten und von kombinierten Düngemitteln von der Grundlagenforschung bis zur industrielen Umsetzung. 1937 bzw. 1939 wurde er wegen „jüdischer Versippung“ und „politischer Unzuverlässigkeit“ (er war seit 1917 SPD-Mitglied) aus allen Ämtern entlassen. Die Zeit bis 1945 verbrachte er in ständiger Angst um die Familie in einem Forschungsinstitut der Tafelglas-Industrie.


Abendveranstaltung der Deutschen Akademie der Wissenschaften 1948 (vorne rechts: Lotte Franck und Hans Heinrich Franck; 4. von rechts: Johannes Stroux)
Quelle: Familienarchiv Franck/Hunzinger


Seine Erfahrungen im Dritten Reich prägten seine politische Haltung in der Nachkriegszeit, in der er insbesondere der Intelligenz eine wichtige Rolle beim Aufbau einer humanistischen Gesellschaft und bei der Verhinderung der Spaltung des deutschen Volkes in den Zeiten des „Kalten Krieges“ zuwies. In Ostdeutschland beteiligte er sich am Wiederaufbau der Wirtschaft als Berater der Deutschen Wirtschaftskommission (DWK) und als Werkleiter eines zerstörten Unternehmens, als Mitgründer und Präsident der „Kammer der Technik“ und des Kulturbundes. In Westberlin gehörte er 1946 als Prorektor und Dekan zu den Gründern der Technischen Universität und schuf dort die Leitlinien zur Einführung des „Humanistischen Studiums“. Selbst nach seiner Entlassung als Professor für Technischen Chemie an der TU Berlin 1950 hielt er als Vizepräsident des Deutschen Normenausschusses an seinen gesamtdeutschen Vorstellungen fest. Hier war er bis zu seinem Tode zuständig für die Normung von Laborgeräten und für die Klassifizierung in der chemischen Technologie. Als Gründer und Direktor des späteren Akademie-Instituts für angewandte Silicatforschung (IfaS) schuf das Akademiemitglied Franck neben seiner Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität eine wichtige Forschungseinrichtung für die Stahl-, Glas-, Keramik- und Feuerfest-Industrie der DDR. Die „Wirkungsfelder“ von Prof. Franck, in Wissenschaft, Technik und Gesellschaft sind so umfangreich und komplex, dass sie durch eine wissenschaftliche Arbeit gewürdigt werden sollten.

Gerd Kley leitete 12 Jahre lang die Abteilung Hochtemperaturwerkstoffe der Akademie der Wissenschaften der DDR (bis 1972: Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin), die im Frühjahr 1949 von Hans Heinrich Franck gegründet wurde. Die Beschäftigung mit der Geschichte seiner Abteilung im Auftrage der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDtCh) führte ihn zu Franck und zu bisher kaum bekannten Fakten aus der deutschen Wissenschaftsgeschichte vor und nach dem Zweiten Weltkrieg. Daneben forscht er u.a. zu heimatgeschichtlichen Themen und zu dem Architekten Friedrich August Stüler. 2010 legte er eine Monographie über den Maler und Kunstpädagogen Adolf Rettelbusch vor.

Zeit: 19.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Montag, 8. Mai 2017 - 14:00 Uhr
Besichtigung des Deutschen Rundfunkarchivs in Babelsberg


Hier bald mehr über die Veranstaltung ...

Zeit: 14.00 Uhr
von 14.00 bis 16.00 Uhr

Anmeldung erforderlich
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 13. Mai 2017 - 11:00 Uhr
Dahlem - das deutsche Oxford

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: Ausgang U-Bhf. Dahlem Dorf, Königin-Luise-Straße

Dauer: 2 Stunden


Foto: Christian Simon

Wo liegt Rudi Dutschke begraben? Wo steht der einzige Bauernhof Deutschlands mit U-Bahnanschluss? Wo arbeitete der schrullige Nobelpreisträger Otto Warburg? Wo erschoss sich die Gattin von Fritz Haber? Was macht die Büste von Blandine Ebinger an der Fassade des Otto-Suhr-Institutes? Wo stürzte eine Glocke vom Turm? Wo steht die letzte Kriegsruine Dahlems? Wo wohnte Elisabeth Bergner? Wo baute der Reichstags-Architekt Sir Norman Foster in Dahlem? Diese und andere Fragen werden auf einem Streifzug durch Dahlem beantwortet.

Dr. Christian Simon, Autor eines aktuellen Buches über Dahlem

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 13. Mai 2017 - 19:30 Uhr
Ein Englischer Liederabend

mit Hendrik Harms und Andreas Lisius

England hat eine lange Tradition der Vokalmusik. Komponisten wie Dowland, Purcell, Byrd oder Tallis haben im 17. Jahrhundert durch ihre kunstvolle Polyphonie der englischen Musik zu einer ersten großen Blüte verholfen. Im Gegensatz zu ihren berühmten Vorgängern sind die Vokalkomponisten der englischen Spätromantik und des 20.Jahrhunderts der breiten Öffentlichkeit leider nicht besonders bekannt. Ausgenommen ist sicherlich Benjamin Britten, dessen Kompositionen heutzutage zu den am häufigsten gespielten gehören. Ralph Vaughan Williams oder Gerald Finzi haben hingegen eine zu Unrecht untergeordnete Rezeption, obgleich ihre Vokalwerke ebenfalls häufig aufgeführt und nicht weniger kunstvoll sind. Wenn Werke der drei Komponisten an einem Abend erklingen, dann kann man sehr intensiv den Übergang von einer romantischen Harmonik des ausgehenden 19. Jahrhunderts in die der Moderne hören und nachvollziehen.

Programm des Abends:
Ralph Vaughan Williams (1872-1958): Songs of Travel
Benjamin Britten (1913-1976): Tit for Tat
Gerald Finzi (1901-1956): Let us Garlands bring (op. 18)



Seitdem er als Jugendlicher erkannt hat, dass Musik die schönste Nebensache der Welt ist, hat Hendrik Harms in unterschiedlichen Vokalformationen gesungen. Zu seinen Lehrern  gehören Renate Brandes, Alastair Thomson und Andreas Schüller, mit dem er die Kinderoper „Der zurückhaltende Drache“ von John Rutter in Berlin und Saarbrücken aufführte. Insbesondere die intensive Konzerttätigkeit mit dem Vokalensemble Royal Metro Singers mit Auftritten in der Philharmonie München, im Schloss Münster und im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals hat ihn geprägt. Seit 1996 sang er in unterschiedlichen Vokalformationen in Berlin (Hugo-Distler-Chor, Luisen Vokalensemble, Voixsalées, Cappella Occasionum).  In den letzten drei Jahren widmet er sich mit Hilfe seiner Lehrerin Heide Höppner intensiv den Kunstliedern des 19. und 20. Jahrhunderts.



Der Organist Andreas Lisius genoss seine erste musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Hannover. Im Alter von 6 Jahren begann er mit Klavier-, Violinen- und Orgeluntericht und sang regelmäßig in einem der großen Oratorienchöre der Stadt mit. Die Beschäftigung mit Musik wurde intensiviert mit der Aufnahme des Studiums an der HdK Berlin ein. Er studierte Klavier bei Laszlo Simon und Cembalo bei Mitzi Meyerson. Schon bald setzte er seinen Schwerpunkt als Korrepetitor und war Klavier- und Cembalobegleiter auf Meisterkursen unter anderem von Peter Stein, René Jacobs und Scot Weir. Auch als Kammermusikpartner, wie des Solocellisten der Berliner Philharmoniker Götz Teutsch, ist er gefragt. Seit 1997 ist er Dozent an der UdK Berlin, gleichzeitig arbeitet er mit der Camerata Vocale und anderen Berliner Chören zusammen. CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen runden das Bild der Vielseitigkeit des Künstlers ab.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 14. Mai 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Gabriele Schuster

Vom Funken zum Rundfunk

Führung durch die Ausstellung Vom Funken zum Rundfunk

Zeit: 16.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 21. Mai 2017 - 17:00 Uhr
Workuta - die zweite Universität

Zum 90. Geburtstag des Althistorikers Dr. Peter Musiolek (1927-1991)
Vortrag von Wilhelm K. H. Schmidt



Lage von Workuta

Der archivierte Brief eines ehemaligen Strafgefangenen aus dem sowjetischen Lagerkomplex Workuta führt zum jungen Peter Musiolek. Der damals 19-Jährige hatte nach dem Krieg im Premnitzer Kunstseidenwerk als Labortechniker Arbeit gefunden. 1949 ging er zum Studium der Textilchemie an die Ingenieurschule nach Cottbus. Schon bald wurde er vom sowjetischen Geheimdienst „abgeholt“. Seine Eltern und Freunde erfuhren am 19. Dezember 1950 aus dem Neuen Deutschland, dass Peter Musiolek als Mitglied einer amerikanischen Spionagegruppe zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt worden war. In seiner Dokumentation “Verschworen. Verraten. Verfolgt.” schreibt Wilhelm K.H. Schmidt über Unangepasstheit, Widerstand und Unrecht in der sowjetischen Ära Berlin-Brandenburgs und zeichnet darin auch den Schicksalsweg von Peter Musiolek nach.


Peter Musiolek bei einem Verwandtenbesuch in Bayern im November 1989

Wilhelm K.H. Schmidt, Jahrgang 1938, stammt aus  der südbrandenburgischen Kleinstadt Dahme/Mark. Er arbeitete in der Chemiefaserforschung in Premnitz und zuletzt im Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg. In seinem Ruhestand beschäftigt er sich mit seiner Familiengeschichte, besonders mit Themen der Nachkriegsgeschichte bis hin zur Wiedervereinigung. Eine große Anzahl von Veröffentlichungen ist das Ergebnis seiner Arbeit. Er entdeckte die vergrößerte Briefmarke als ein ausdrucksstarkes Medium zur leicht verständlichen Darstellung geschichtlicher, politischer und kultureller Zusammenhänge. Mit einer 25 Bildtafeln umfassenden Ausstellung “Verbundenheit bleibt ungeteilt”, einem Abbild der Zeit der deutschen Teilung, machte er in Ost und West auf diese Präsentationsart aufmerksam. Weitere Information unter http://www.geschichtswerkstatt-premnitz.de.

Zeit: 17.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Donnerstag, 25. Mai 2017 - 11:00 Uhr
Wussow, Weiser, Windeck: Der Waldfriedhof Heerstraße

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: Haupteingang Trakehner Allee 1

Dauer: 2 Stunden

Viele Künstler und Politiker, vor allem aber Schauspieler ruhen auf dem Waldfriedhof Heerstraße. Auf dieser Führung sehen wir die zahlreichen Gräber vieler Prominenter wie z.B.  Horst Buchholz, Victor de Kowa, Edith Schollwer, Loriot, aber auch Beispiele ungewöhnlicher Grabmalgestaltung, für die dieser Friedhof bekannt ist. Es erwartet Sie ein unterhaltsamer Spaziergang über eine der interessantesten Ruhestätten Berlins.

Dr. Christian Simon, Herausgeber eines kleinen Führers über diesen Friedhof

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 27. Mai 2017 - 19:30 Uhr
Hilfe, die Berliner kommen!

Musikalisch-kabarettistischer Städtetrip mit Charme & Schnauze zwischen Wien und Berlin
mit Chanson-Nette


Wien und Berlin - das war schon immer eine komplizierte, aber leidenschaftliche Beziehung.
Der Wiener rennt nicht, er genießt seinen Kaffee. Die Berlinerin macht Tempo und schluckt  fix einen Espresso weg.
Die waschechte Berliner Schauspielerin und Sängerin
 „Chanson-Nette“ Jeannette Urzendowsky hat noch einen Koffer in Wien. Und der Wiener Bua & Pianist Andreas Brencic mag G’schichten aus dem Grunewald.



Gönnen Sie sich mit diesem Pärchen einen höchst unterhaltsamen musikalisch-kabarettistischen Städte-Trip in zwei bis heute hingebungsvoll verbandelte, zugleich beinhart konkurrierende Metropolen. Kurt Robitschek oder Jimmy Berg kamen nach Berlin. In Wien erholten sich Berliner Künstler von den Zumutungen ihrer hektischen Weltstadt. Eine Liebeserklärung an Berlin und Wien.

Mit Jeannette Urzendowsky & Andreas Brencic (musikalische Leitung und am Piano)

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 28. Mai 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Olaf Schlunke

Ein Rektor aus Lichterfelde

Führung durch die Ausstellung Ein Rektor aus Lichterfelde.
Johannes Stroux und der Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945


Zeit: 16.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Freitag, 2. Juni 2017 - 19:30 Uhr
Feste der Renaissance (I)

Vortrag von Dr. Bernhard Morbach



»Hofhalten war am Ende des Mittelalters zum festlich geregelten Lebensvollzug geworden, zum inszenierten Schauspiel für die Öffentlichkeit ebenso wie für die interne soziale Schicht der Macht und Bildungselite.
Es nahm um so größeren Raum ein, als noch viele Hofhaltungen saisonal oder generell wechselnde Aufenthaltsorte kannten, andererseits aber gegenüber dem hohen Mittelalter mit der Herausbildung der Städte ein Publikum erwachsen war, das angesprochen und einbezogen sein wollte.
Hofhalten war damit auch Demonstration himmlischer Herrschaft auf Erden in einer Ordnung und Schönheit, die als Abglanz überirdischer Herrlichkeit verstanden wurde.« (Klaus Hortschansky)
Mit den Mitteln der Kunst – vor allem der höfischen Musik – wird eine »Herrlichkeit« inszeniert, die den Fürstenhof vor Augen und Ohren der Beherrschten geradezu in einen »Als-Ob-Himmel« verwandelt.
Diese Kunstinszenierung will den Beherrschten vorgaukeln, dass die weltliche an die göttliche Macht angebunden und durch sie legitimiert ist. Das Repräsentationsbedürfnis der Renaissancefürsten kulminiert in den großen höfischen Festen des 15. und 16. Jahrhunderts.
Drei Festinszenierungen lassen sich durch die wiederentdeckte Musik, die ihnen zuzuordnen ist, auf eindrückliche Weise zum Klingen bringen:
 
- die von den Medici inszenierten »Festa San Giovanni« in Florenz, wobei Lorenzo de Medici, als Dichter selbst aktiv wurde, indem er Beiträge zu der neuen Gattung der »canti carnascialesci« lieferte, die als Freiluftmusik aufgeführt wurden,
 
- das »Fest des Fasans« am Hofe Philipps des Guten von Burgund in Lille (1453), das eigentlich als Gelöbnisfest zum Aufbruch zu einem Kreuzzug nach Konstantinopel gedacht war, das von den Türken bedroht war, und schließlich
 
- die Münchner Fürstenhochzeit von 1568. Die Festlichkeiten bei der Vermählung von Herzog Wilhelm V. mit Renata von Lothringen sind durch den Bericht des Massimo Trojano ausführlich dokumentiert.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 3. Juni 2017 - 19:30 Uhr
OSMÓS

Andrea Di Donna, Tasteninstrumente | Giuliano di Cesare, Trompete

Aus der Begegnung von zwei Künstlern ergibt sich eine tiefe Zusammenarbeit aus der Osmos  entsteht - ein neuer kreativer Weg, dessen starke Wurzeln der gegenseitigen tiefen Kenntnis und der künstlerischen Gemeinsamkeit aus dem Jahr 2001 in Süditalien stammen.
Wieder vereinigt auf dem Pfad der kreativen Musik nach vielen Jahren Entfernung tauchen Andrea Di Donna und Giuliano di Cesare mit Begeisterung in die „osmotische“ Forschung des gemeinsamen musikalischen Mikrokosmos ein.
Sie benutzen anfänglich Kompositionen von Andrea Di Donna, um dann sogleich auf die Erfindung neuen Materials zu kommen in der spontanen vordergründigen „Dringlichkeit“, Neues zu erschaffen und in dem Bedürfnis, die Früchte der langen intensiven Arbeits- und Studienjahre zu teilen.
Was zu hören ist, kann schwerlich in Kategorien eingegrenzt werden: Die zeitgenössische Improvisation ist mit einem “Humus Jazz” verknüpft, der nach vorne schaut, dies aber mit aufrichtiger Achtung gegenüber seiner Geschichte. Dazu sind Andeutungen aktueller, nicht akademischer aber auch traditioneller Musik des 20. Jahrhundert hörbar.



Giuliano Di Cesare
, eklektischer Musiker, der in der Lage ist, den Klang seiner selbstgebauten Instrumente und modifizierten Trompeten (auch mit mehreren Schallbechern; mit Farbstreuer auf drehende Leinwände und vieles mehr) mit unterschiedlichen Elementen zu beeinflussen, wie Wasser, Feuer und Farbe. Er ist ebenfalls der Erfinder und Bauer von speziellen Musikinstrumenten für Menschen mit Behinderungen bei dem Verein
AccordiAbili, von dem er Gründungsmitglied ist.



Andrea Di Donna, Klavierspieler und Komponist, benutzt auch Keyboards und andere Tasteninstrumente, vertieft das Jazz- und freie Improvisationsstudium und ist tätig in Italien als Klavier- und Ensemble-Musiklehrer.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Montag, 5. Juni 2017 - 11:00 Uhr
Spurensuche in Alt-Steglitz

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: vor dem gläsernen Pavillon Schloß- / Grunewaldstraße
 
Dauer: 2 Stunden


Foto: Christian Simon

Lassen Sie sich zu den Orten führen, wo einst die Dorfkirche und ein „arisiertes“ Kaufhaus standen. Der Spaziergang führt Sie auch zur Rosenkranzbasilika, zu dem von Dieter Hallervorden geleiteten Schlosspark Theater und der Blindenbildungsanstalt. Reste des alten Dorfes sind durch das Gutshaus (Wrangelschlösschen) und den Friedhof markiert. Rund um das Villenviertel auf dem  Fichtenberg ist von der hektischen Betriebsamkeit der Schloßstraße nichts zu spüren.

Dr. Christian Simon, Autor eines Buches über Steglitz

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 10. Juni 2017 - 19:30 Uhr
Billroth Quartett

Musik von Mozart garniert mit den berühmten Bäslebriefen




Theodor Billroth (1829-1894) war ein ausgezeichneter Chirurg und ein leidenschaftlicher Bratscher.
Mit Johannes Brahms verband ihn eine lange Freundschaft, in deren Verlauf Brahms ihm zwei seiner Quartette widmete.
Der Bratschist Burkhard Deuse ist ebenfalls Chirurg und leidenschaftlicher Musiker.

Dieser Umstand führte zur Namensgebung des Quartetts,das seit 1991 zusammen musiziert.
Tassilo Kaiser und Christiane Köhler lehren an Berliner Musikschulen und Gregor Walbrodt ist Bogenbauer für Streichinstrumente.

Das Quartett widmet sich neben dem gängigen Repertoir auch Werken von unbekannten Komponisten, sowie Werken in unterschiedlicher Besetzung wie Trio, Klavierquartett,Streichquintett, Klavierquintett, Klarinettenquintett.



Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 11. Juni 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Olaf Schlunke

Ein Rektor aus Lichterfelde

Führung durch die Ausstellung Ein Rektor aus Lichterfelde.
Johannes Stroux und der Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945


Zeit: 16.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 17. Juni 2017 - 11:00 Uhr
Spurensuche in Südende

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: vor dem S-Bhf. Südende

Dauer: 2 Stunden

Kommen Sie mit durch die ehemalige verträumte Villenkolonie Südende, zwischen Pfuhlen und den Erhebungen der Rauhen Berge gelegenen. Sie erfahren alles über die Geschichte und deren ehemals berühmten Bürger. Lassen Sie sich von früher erzählen, von Landhäusern, ihren Bewohnern und Schicksalen, sowie den vielen Ausflugslokalen. Im PaReSü „steppte der Bär“ – 2000 Sitzplätze im Freien, Musikkapellen und dazu Bootsverleih am nahen Hambuttenpfuhl. Heute laden Ruhe, Beschaulichkeit und viel Grün zum Spazierengehen ein.

Dr. Christian Simon, Mit-Autor und Herausgeber eines Buches über Südende

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 18. Juni 2017 - 14:00 Uhr
Sommerfest im Steglitz-Museum


Wie in jedem Jahr eine schöne Sache!

Zeit: 14.00 Uhr
von 14.00 bis 18.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Sonntag, 25. Juni 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Gabriele Schuster

Vom Funken zum Rundfunk

Führung durch die Ausstellung Vom Funken zum Rundfunk

Zeit: 16.00 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 1. Juli 2017 - 19:30 Uhr
Jazz Konzert

Albrecht Gündel-vom Hofe

Hier bald mehr über die Veranstaltung ...

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Freitag, 7. Juli 2017 - 19:30 Uhr
Feste der Renaissance (II)

Vortrag von Dr. Bernhard Morbach



»Hofhalten war am Ende des Mittelalters zum festlich geregelten Lebensvollzug geworden, zum inszenierten Schauspiel für die Öffentlichkeit ebenso wie für die interne soziale Schicht der Macht und Bildungselite.
Es nahm um so größeren Raum ein, als noch viele Hofhaltungen saisonal oder generell wechselnde Aufenthaltsorte kannten, andererseits aber gegenüber dem hohen Mittelalter mit der Herausbildung der Städte ein Publikum erwachsen war, das angesprochen und einbezogen sein wollte.
Hofhalten war damit auch Demonstration himmlischer Herrschaft auf Erden in einer Ordnung und Schönheit, die als Abglanz überirdischer Herrlichkeit verstanden wurde.« (Klaus Hortschansky)
Mit den Mitteln der Kunst – vor allem der höfischen Musik – wird eine »Herrlichkeit« inszeniert, die den Fürstenhof vor Augen und Ohren der Beherrschten geradezu in einen »Als-Ob-Himmel« verwandelt.
Diese Kunstinszenierung will den Beherrschten vorgaukeln, dass die weltliche an die göttliche Macht angebunden und durch sie legitimiert ist. Das Repräsentationsbedürfnis der Renaissancefürsten kulminiert in den großen höfischen Festen des 15. und 16. Jahrhunderts.
Drei Festinszenierungen lassen sich durch die wiederentdeckte Musik, die ihnen zuzuordnen ist, auf eindrückliche Weise zum Klingen bringen:
 
- die von den Medici inszenierten »Festa San Giovanni« in Florenz, wobei Lorenzo de Medici, als Dichter selbst aktiv wurde, indem er Beiträge zu der neuen Gattung der »canti carnascialesci« lieferte, die als Freiluftmusik aufgeführt wurden,
 
- das »Fest des Fasans« am Hofe Philipps des Guten von Burgund in Lille (1453), das eigentlich als Gelöbnisfest zum Aufbruch zu einem Kreuzzug nach Konstantinopel gedacht war, das von den Türken bedroht war, und schließlich
 
- die Münchner Fürstenhochzeit von 1568. Die Festlichkeiten bei der Vermählung von Herzog Wilhelm V. mit Renata von Lothringen sind durch den Bericht des Massimo Trojano ausführlich dokumentiert.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 8. Juli 2017 - 11:00 Uhr
Gräber im Schatten des Wasserturms - Der Friedhof Bergstraße

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: Haupteingang Bergstraße 38 (gegenüber der Einmündung Altmarkstraße; Bus 170, Haltestelle: Altmarkstraße)

Dauer: 2 Stunden

Es ist kein Friedhof der Stars. Eher die „Prominenz der zweiten Reihe“ fand hier ihre letzte Ruhe, so u. a. der älteste Discjockey der Welt Ewald Wenck, Bürgermeister Franz Amrehn, die Flieger Freiherr von Hünefeld und der abgestürzte Hans Loeb sowie Generaloberst Günther Korten, der beim Attentat auf Hitler ums Leben kam. Hören Sie die Geschichten von Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzten, die von Rotarmisten erschlagen wurden und die an der Mauer ihr Leben ließen. Erfahren Sie außerdem ein Stück Steglitzer Geschichte, denn viele Namensgeber Steglitzer Straßen und Steglitzer Bauernfamilien sind hier begraben. Schließlich wird das Geheimnis gelüftet, was es mit dem Pharaonenpalast am Friedhof auf sich hatte.

Dr. Christian Simon, Mit-Autor eines Buches über diesen Friedhof

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

Eintrag ändern | nach oben



Freitag, 14. Juli 2017 - 19:30 Uhr
Die Protokolle Ludwig Deubners als Dekan der Philosophischen Fakultät der Berliner Universität im Herbst 1945

Zu den Hintergründen des Wechsels im Rektorat von Eduard Spranger zu Johannes Stroux
Vortrag von Prof. Dr. Isolde Stark


Der Philosoph und Pädagoge Eduard Spranger hatte die Universitätsleitung unmittelbar nach Kriegsende faktisch, dann – ab 2. Juni 1945 durch Ernennung zum kommissarischen Rektor durch den kommunistischen Stadtrat Otto Winzer – auch de iure übernommen. Zugleich war Spranger auch der Vorsitzende des „Leitenden Ausschusses für Wissenschaft“. Dem Ausschuß gehörte u.a. der Mediziner Theodor Brugsch an. Innerhalb des Ausschusses gelangten die Kommunisten in eine stärkere Position, weil Brugsch wenig später Leiter des Hauptamtes für Wissenschaft und Forschung und Vizepräsident der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung in der SBZ wurde, obwohl diese für Berlin gar nicht zuständig war. Zwischen den Vorstellungen von Brugsch und Spranger, zu welchem Ziel die Erneuerung der Universität führen sollte, verlief ein unüberbrückbarer Graben. Das hochschulpolitische Konzept von Brugsch zielte auf Anpassung an den Typ der sowjetischen Hochschule. Dagegen leistete Spranger dezidierten Widerstand. Schließlich wurden er ab- und der Klassische Philologe Johannes Stroux als sein Nachfolger eingesetzt. Die Archivalien aus dem Landes-, den Universitätsarchiv und die Erinnerungen von Spranger können die zeitlichen Abläufe nicht wirklich erhellen. Dagegen bringen die Sitzungsprotokolle der Philosophischen Fakultät, die der Dekan, der Klassische Philologe Ludwig Deubner (1877-1946), verfaßte, Licht in den Vorgang, wie die Universität aus der Vier-Mächte-Verantwortung herausgebrochen und in die Sowjetische Zuständigkeit überführt wurde.


Johannes Stroux und Ludwig Deubner (Privatbesitz: Christian Deubner)

Isolde Stark ist Historikerin mit den Forschungsschwerpunkten Alte Geschichte (speziell römische Religionsgeschichte, griechische Literatur- und Sozialgeschichte) sowie Wissenschaftsgeschichte der SBZ und DDR, mit den beruflichen Stationen Akademie der Wissenschaften der DDR, Humboldt-Universität zu Berlin und Universität Halle (http://ancienthistory.altertum.uni-halle.de/personal/ehemaligemitarbeiter/stark/). Sie hat sich über einen längeren Zeitraum mit der Geschichte des Faches Klassische Philologie an der Friedrich-Wilhelms- bzw. Humboldt-Universität zu Berlin zwischen 1933 und 1989 beschäftigt.

Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 15. Juli 2017 - 19:30 Uhr
Robert Schumann: Frauen lieben und leben

Sängerin Elke Memmer mit ihrer Pianistin Lilia Sellier

Frauen lieben und leben:
geneigt,
umständlich,
überraschend anders,
kompliziert,
offen,
alles Vorurteile?

In den Kompositionen von Frauen findet sich all dieses und vieles mehr, das von den tiefen, verborgenen Schichten spricht, die, wenn sie im Leben wirken und erscheinen, oft Unverständnis auslösen.

Clara Schumann 1878/1879 | Fanny Hensel 1836.

Robert Schumann setzt den Gedichtzyklus "Frauenliebe und -leben" von Adelbert
von Chamisso kongenial beschreibend in Musik um, und es erscheint die liebende Frau, wie sie von der Umwelt erlebt wird und sich in diese hineinstellt.
Clara Wieck-Schumann zeigt in ihrer Musik viel vom Wesen der Frau, von den Gründen und Heimlichkeiten.
Ergänzt wird das Programm durch Lieder und Klaviermusik von Fanny Hensel (Mendelssohn), die ihre Werke zu Lebzeiten nicht veröffentlichen durfte.

Vielleicht wurde sie auf Grund der genannten Eigenheiten als zu ehrlich oder gar
als unbequem empfunden, jedenfalls durchbricht sie wesentlich öfter als ihr Bruder Felix die Konventionen dessen, was man  "sagen" darf.

Wir wagen uns an die Gegenüberstellung und Kombination von Werken dieser unterschiedlichen Menschen, Elke Memmer (Gesang) und Lilia Sellier (Klavier)

Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

Eintrag ändern | nach oben



Samstag, 22. Juli 2017 - 11:00 Uhr
Der Teltowkanal und seine Ufer

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: an der Ecke des Postamtes Drakestraße / Goerzallee (Wiesenbaude)

Dauer: 2 Stunden

Der Teltowkanal im Süden Berlin existiert nun schon über ein Jahrhundert – eine gute Gelegenheit einen Blick auf seine Geschichte und die eigentümliche Treideltechnik zu werfen. Auf einem Spaziergang entlang der grünen Kanaltrasse erkunden wir die unterschiedliche Nutzung seines Ufers. Die Führung endet an der Sieversbrücke. 

Dr. Christian Simon

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

Eintrag ändern | nach oben



Baldige Veranstaltungen ...
***