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Sonntag, 25. Juni 2017 - 16:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Gabriele Schuster

Vom Funk zum Rundfunk

Führung durch die Ausstellung Vom Funk zum Rundfunk

Zeit: 16.00 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 30. Juni 2017 - 19:30 Uhr
Stillen und Homöopathie

Vortrag von Luitpold Hiemer

Probleme bei Babys und in der Stillzeit
In dem Kurs werden Probleme nach der Geburt, Stimmungsschwankungen und Depressionen im Wochenbett, Stillprobleme wie z.B. Brustentzündungen, wund Brustwarzen, Verweigerung von Muttermilch und vieles mehr besprochen. Probleme mit Neugeborenen, Speikinder, Zahnungsprobleme, Rachitisprophylaxe, Schlaflosigkeit der Kinder sind in diesem Kurs weitere Themen. Am Ende des Kurses ist Zeit für Fragen.

Luitpold Hiemer ist Heilpraktiker und Homöopath, seit 1991 mit Praxis in Berlin-Zehlendorf. Weitere Information unter http://www.hom-hiemer.de/

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Kosten: 10,00 EUR

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Samstag, 1. Juli 2017 - 19:30 Uhr
The Art of the Duo

DUO SONGFUL spielt A Concert of Sacred Jazz


Albrecht Gündel-vom Hofe und Uwe Steinmetz arbeiten seit vielen Jahren in unterschiedlichen Ensembles daran, die improvisatorische Tradition der Orgel mit den gemeinsamen Wurzeln von alter Musik und der dem Jazz verwandten Improvisation zu verbinden.

Als Ausgangspunkt ihrer Musik dienen eigene Bearbeitungen bekannter kirchlicher Lieder aus 800 Jahren, die sie an die jeweilige Akustik und die unterschiedlichen Orgeln in alten und neuen Kirchen anpassen.
In diesem Konzert präsentieren sie in der Instrumentation Sax & Piano anstelle der Orgel eine Suite aus jazzinspirierter geistlicher Musik und Choralbegleitungen in diveresen Arragements aus eigener Feder sowie weiterer Jazzmusiker und laden so ihre Zuhörer zu einer unterhaltsamen Reise gleichsam durch die Kirchenmusiken – als auch durch die Jazzgeschichten.
Viele solcher Jazzarrangements sind mittlerer weise in dem von Uwe Steinmetz mit herausgegebenen Real Faith Book of Greats Hymns veröffentlich.


DUO SONGFUL sind:
Uwe Steinmetz - Saxophon, Orkon-Flöte, Arrangement
Albrecht Gündel-vom Hofe - Piano, Arrangement

Uwe Steinmetz studierte Saxophon und Komposition in Berlin, Bern, und Boston un der veröffentlichte bisher 14 Dcsals Solist u. a. Mit mehrmaligen Grammy- und Echo-Pristrägern.
Seine Musik wurde in über 30 Ländern und auf 5 Kontinenten aufgeführt.
Neben seiner regen Konzerten ist er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und kirchenmusikalischer Mitarbeiter am Liturgischen Institut der Universität Leipzig.
Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in seiner Wahlheimat Berlin.

Informationen finden Sie unter www.u-musik.us

Albrecht Gündel-vom Hofe
ist Pianist, Organist, Komponist und Mathematiker an der TU Berlin.
Seine Liebe zum Jazz verbindet er seit Jahrzehnten mit Kirchenmusik und jüdischer liturgischer Musik, und er veröffentlichte inzwischen unter seinem Namen mit Choralbearbeitungen und Eigenkompositionen und unterschiedlichen Musikern aus dem In- und Ausland.
Mehr Informationen zu seinen Projekten finden Sie auf seiner Kulturwebsite: www.guendel-vom-hofe.de



Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Kosten: 8,00 EUR

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Freitag, 7. Juli 2017 - 19:30 Uhr
Feste der Renaissance (II)

Vortrag von Dr. Bernhard Morbach



»Hofhalten war am Ende des Mittelalters zum festlich geregelten Lebensvollzug geworden, zum inszenierten Schauspiel für die Öffentlichkeit ebenso wie für die interne soziale Schicht der Macht und Bildungselite.
Es nahm um so größeren Raum ein, als noch viele Hofhaltungen saisonal oder generell wechselnde Aufenthaltsorte kannten, andererseits aber gegenüber dem hohen Mittelalter mit der Herausbildung der Städte ein Publikum erwachsen war, das angesprochen und einbezogen sein wollte.
Hofhalten war damit auch Demonstration himmlischer Herrschaft auf Erden in einer Ordnung und Schönheit, die als Abglanz überirdischer Herrlichkeit verstanden wurde.« (Klaus Hortschansky)
Mit den Mitteln der Kunst – vor allem der höfischen Musik – wird eine »Herrlichkeit« inszeniert, die den Fürstenhof vor Augen und Ohren der Beherrschten geradezu in einen »Als-Ob-Himmel« verwandelt.
Diese Kunstinszenierung will den Beherrschten vorgaukeln, dass die weltliche an die göttliche Macht angebunden und durch sie legitimiert ist. Das Repräsentationsbedürfnis der Renaissancefürsten kulminiert in den großen höfischen Festen des 15. und 16. Jahrhunderts.
Drei Festinszenierungen lassen sich durch die wiederentdeckte Musik, die ihnen zuzuordnen ist, auf eindrückliche Weise zum Klingen bringen:
 
- die von den Medici inszenierten »Festa San Giovanni« in Florenz, wobei Lorenzo de Medici, als Dichter selbst aktiv wurde, indem er Beiträge zu der neuen Gattung der »canti carnascialesci« lieferte, die als Freiluftmusik aufgeführt wurden,
 
- das »Fest des Fasans« am Hofe Philipps des Guten von Burgund in Lille (1453), das eigentlich als Gelöbnisfest zum Aufbruch zu einem Kreuzzug nach Konstantinopel gedacht war, das von den Türken bedroht war, und schließlich
 
- die Münchner Fürstenhochzeit von 1568. Die Festlichkeiten bei der Vermählung von Herzog Wilhelm V. mit Renata von Lothringen sind durch den Bericht des Massimo Trojano ausführlich dokumentiert.

Zeit: 19.30 Uhr

Anmeldung erbeten
per
E-mail [veranstaltungen[at]steglitz-museum.de]
oder telefonisch: 030/ 8 33 21 09


Teilnahme kostenlos

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Samstag, 8. Juli 2017 - 11:00 Uhr
Gräber im Schatten des Wasserturms - Der Friedhof Bergstraße

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: Haupteingang Bergstraße 38 (gegenüber der Einmündung Altmarkstraße; Bus 170, Haltestelle: Altmarkstraße)

Dauer: 2 Stunden

Es ist kein Friedhof der Stars. Eher die „Prominenz der zweiten Reihe“ fand hier ihre letzte Ruhe, so u. a. der älteste Discjockey der Welt Ewald Wenck, Bürgermeister Franz Amrehn, die Flieger Freiherr von Hünefeld und der abgestürzte Hans Loeb sowie Generaloberst Günther Korten, der beim Attentat auf Hitler ums Leben kam. Hören Sie die Geschichten von Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzten, die von Rotarmisten erschlagen wurden und die an der Mauer ihr Leben ließen. Erfahren Sie außerdem ein Stück Steglitzer Geschichte, denn viele Namensgeber Steglitzer Straßen und Steglitzer Bauernfamilien sind hier begraben. Schließlich wird das Geheimnis gelüftet, was es mit dem Pharaonenpalast am Friedhof auf sich hatte.

Dr. Christian Simon, Mit-Autor eines Buches über diesen Friedhof

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

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Sonntag, 9. Juli 2017 - 15:30 Uhr
Führung durch die Ausstellung
mit Olaf Schlunke

Ein Rektor aus Lichterfelde

Führung durch die Ausstellung Ein Rektor aus Lichterfelde.
Johannes Stroux und der Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945


Zeit: 15.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Freitag, 14. Juli 2017 - 19:30 Uhr
Die Protokolle Ludwig Deubners als Dekan der Philosophischen Fakultät der Berliner Universität im Herbst 1945

Zu den Hintergründen des Wechsels im Rektorat von Eduard Spranger zu Johannes Stroux
Vortrag von Prof. Dr. Isolde Stark


Der Philosoph und Pädagoge Eduard Spranger hatte die Universitätsleitung unmittelbar nach Kriegsende faktisch, dann – ab 2. Juni 1945 durch Ernennung zum kommissarischen Rektor durch den kommunistischen Stadtrat Otto Winzer – auch de iure übernommen. Zugleich war Spranger auch der Vorsitzende des „Leitenden Ausschusses für Wissenschaft“. Dem Ausschuß gehörte u.a. der Mediziner Theodor Brugsch an. Innerhalb des Ausschusses gelangten die Kommunisten in eine stärkere Position, weil Brugsch wenig später Leiter des Hauptamtes für Wissenschaft und Forschung und Vizepräsident der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung in der SBZ wurde, obwohl diese für Berlin gar nicht zuständig war. Zwischen den Vorstellungen von Brugsch und Spranger, zu welchem Ziel die Erneuerung der Universität führen sollte, verlief ein unüberbrückbarer Graben. Das hochschulpolitische Konzept von Brugsch zielte auf Anpassung an den Typ der sowjetischen Hochschule. Dagegen leistete Spranger dezidierten Widerstand. Schließlich wurden er ab- und der Klassische Philologe Johannes Stroux als sein Nachfolger eingesetzt. Die Archivalien aus dem Landes-, den Universitätsarchiv und die Erinnerungen von Spranger können die zeitlichen Abläufe nicht wirklich erhellen. Dagegen bringen die Sitzungsprotokolle der Philosophischen Fakultät, die der Dekan, der Klassische Philologe Ludwig Deubner (1877-1946), verfaßte, Licht in den Vorgang, wie die Universität aus der Vier-Mächte-Verantwortung herausgebrochen und in die Sowjetische Zuständigkeit überführt wurde.


Johannes Stroux und Ludwig Deubner (Privatbesitz: Christian Deubner)

Isolde Stark ist Historikerin mit den Forschungsschwerpunkten Alte Geschichte (speziell römische Religionsgeschichte, griechische Literatur- und Sozialgeschichte) sowie Wissenschaftsgeschichte der SBZ und DDR, mit den beruflichen Stationen Akademie der Wissenschaften der DDR, Humboldt-Universität zu Berlin und Universität Halle (http://ancienthistory.altertum.uni-halle.de/personal/ehemaligemitarbeiter/stark/). Sie hat sich über einen längeren Zeitraum mit der Geschichte des Faches Klassische Philologie an der Friedrich-Wilhelms- bzw. Humboldt-Universität zu Berlin zwischen 1933 und 1989 beschäftigt.

Zeit: 19.30 Uhr

Teilnahme kostenlos

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Samstag, 15. Juli 2017 - 19:30 Uhr
Robert Schumann: Frauenliebe und -leben

Sängerin Elke Memmer mit ihrer Pianistin Lilia Sellier

Frauen lieben und leben:
geneigt,
umständlich,
überraschend anders,
kompliziert,
offen,
alles Vorurteile?

In den Kompositionen von Frauen findet sich all dieses und vieles mehr, das von den tiefen, verborgenen Schichten spricht, die, wenn sie im Leben wirken und erscheinen, oft Unverständnis auslösen.

Clara Schumann 1878/1879 | Fanny Hensel 1836.

Robert Schumann setzt den Gedichtzyklus "Frauenliebe und -leben" von Adelbert
von Chamisso kongenial beschreibend in Musik um, und es erscheint die liebende Frau, wie sie von der Umwelt erlebt wird und sich in diese hineinstellt.
Clara Wieck-Schumann zeigt in ihrer Musik viel vom Wesen der Frau, von den Gründen und Heimlichkeiten.
Ergänzt wird das Programm durch Lieder und Klaviermusik von Fanny Hensel (Mendelssohn), die ihre Werke zu Lebzeiten nicht veröffentlichen durfte.

Vielleicht wurde sie auf Grund der genannten Eigenheiten als zu ehrlich oder gar
als unbequem empfunden, jedenfalls durchbricht sie wesentlich öfter als ihr Bruder Felix die Konventionen dessen, was man  "sagen" darf.

Wir wagen uns an die Gegenüberstellung und Kombination von Werken dieser unterschiedlichen Menschen, Elke Memmer (Gesang) und Lilia Sellier (Klavier)

Zeit: 19.30 Uhr

Kosten: 8,00 EUR

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Samstag, 22. Juli 2017 - 11:00 Uhr
Der Teltowkanal und seine Ufer

Führung mit Dr. Christian Simon

Treffpunkt: an der Ecke des Postamtes Drakestraße / Goerzallee (Wiesenbaude)

Dauer: 2 Stunden

Der Teltowkanal im Süden Berlin existiert nun schon über ein Jahrhundert – eine gute Gelegenheit einen Blick auf seine Geschichte und die eigentümliche Treideltechnik zu werfen. Auf einem Spaziergang entlang der grünen Kanaltrasse erkunden wir die unterschiedliche Nutzung seines Ufers. Die Führung endet an der Sieversbrücke. 

Dr. Christian Simon

Zeit: 11.00 Uhr
von 11.00 bis 13.00 Uhr

Kosten: 10,00 EUR regulär / 7,00 EUR für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz

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